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2006

Januar 2006

Chorstiftung NRW: Festakt im Düsseldorfer Landtag

Was für ein historischer Tag für den Sängerbund Nordrhein-Westfalen e.V.:



Musikalisch umrahmt durch den Ratinger Kinder- und Jugendchor, die Florian-Singers und TonArt überreichte  der Regierungsvizepräsident der Bezirksregierung Düsseldorf, Jürgen Riesenbeck, am Montag, 30. Januar 2006, auf Einladung der Landtagspräsidentin Regina van Dinther in der Wandelhalle des Landtages die Stiftungsurkunde der Chorstiftung NRW an Präsident Hermann Otto. Mit dabei war auch Dirk Becker als Vorsitzender des Sängerkreises Hönne-Ruhr, der ja auch im Kuratorium der Chorstiftung sitzt.


Stolze Sängerkreis-Vertreter aus dem Märkischen Chorverband:
(v.l.) Thorsten Potthoff (SK Lüdenscheid), Dirk Becker (SK Hönne-Ruhr)
und Hans Roy (SK Iserlohn) mit der Stiftungsurkunde.

Hier geht´s zu einigen Impressionen von der Feierstunde im Landtag!
(Link zum Sängerbund Nordrhein-Westfalen e.V).

Online-Bestandserfassung ab sofort durchführen

Der Vorstand des Sängerkreises Hönne-Ruhr erinnert die Chorvorstände daran, dass auf der Internetseite des Sängerbundes NRW e.V. (www.sbnrw.de) nach den Jahreshauptversammlungen die Online-Bestandserfassung durchgeführt werden sollte. Ansprechpartner im Vorstand ist Schatzmeister Heinz Kirchhoff, der ggf. auch die Bestandserfassung für jene Chöre durchführt, die sich mit dem Thema Internet noch nicht so intensiv beschäftigt haben.

Bitte schnell GEMA-Anmeldungen überprüfen

Die Mitgliedschöre des Sängerkreises Hönne-Ruhr werden an dieser Stelle noch einmal dringend darum gebeten, zu kontrollieren, ob alle Konzerte des vergangenen Jahres 2005 ordnungsgemäß bei der GEMA angemeldet worden sind. Für kurze Zeit ist eine Anmeldung noch möglich (bis zum 27. Januar 2006). Für Rückfragen steht Geschäftsführerin Helga Zedler zur Verfügung. Spätere Anmeldungen werden nicht mehr berücksichtigt, Chöre müssen die GEMA-Gebühren dann selbst komplett tragen.

Aktive und ehemalige Chorleiter tagten in Volkringhausen

Drei Stunden lang beschäftigten sich die aktiven und ehemaligen Chorleiterinnen und Chorleiter des Sängerkreises Hönne-Ruhr am Freitag, 27. Januar 2005, in der Schützenhalle Volkringhausen mit einer von Kreischorleiter Heinz-Dieter Baumeister erstellten umfangreichen Tagesordnung. Unter anderem ging es um die Themenkomplexe Liedergarten, Beratungssingen, Leistungssingen und Ablauf der Freundschaftssingen. Auch dabei: der 1. Vorsitzende Dirk Becker, der die gute Zusammenarbeit der Dirigenten lobte.


Harmonisch verlief die Chorleiter-Tagung in Volkringhausen. Foto: Lars Becker

Zum neuen Stellvertreter Baumeisters (Rainer Heidemeier stand für dieses Amt leider nicht mehr zur Verfügung) wählten die Chorleiter aus ihrer Mitte übrigens mit Michael Oel einstimmig ein neues Gesicht im Sängerkreis. Der Dortmunder leitet seit etwas mehr als einem Jahr den Sauerländischen Polizeichor. Der Kreisdelegiertentag am 18. März 2006 muss diese Wahl in einem formalen Akt nur noch bestätigen.

Bundeschorleiter Professor Michael Schmoll - am 4. März gemeinsam mit Gerhard Schneider beim Beratungssingen auf der Wilhelmshöhe dabei - gab nach Baumeisters Einführung (u.a. Begrüßung seiner Vorgänger Klaus Levermann und Theo Sparenberg) einen Sachstandsbericht zum Thema Liedergarten NRW ab. "Jeder, der heute singt, wird auch früher als ganz kleines Kind gesungen haben", untermauerte Schmoll, wie wichtig es ist, das Singen wieder zurück in die Familien zu bringen.


Interessierte Tagungsteilnehmer: (v.l.) Heinz-Wilhelm Levermann,
Monika Wittmann, Josef Koch, Theo Sparenberg und Klaus Levermann. Foto: Lars Becker


Der Mendener Schmoll berichtete von einem großen Zulauf in den Pilotgruppen und ermutigte die heimischen Chöre ausdrücklich dazu, das Projekt Liedergarten in der Rolle des Paten, der nachweislich kein Geld investieren muss, als große Chance zu begreifen. Acht hochqualifizierte Dozentinnen stehen dem Sängerbund NRW inzwischen zur Verfügung, sie werden in wenigen Wochen fast 80 Liedergarten-Leiterinnen ausgebildet haben, die dann die Liedergärten vor Ort führen.

Sehr erfreulich: In den Räumlichkeiten der Mendener Musikschule werden sieben bis zehn junge Frauen die Ausbildung absolvieren. Dies erklärte Schmoll nach einem Gespräch mit Heike Arnold-Joppich, die aus Osnabrück an mehreren Samstag in die Hönnestadt kommen wird. Mit ihr und Ute Cramer von der Musikschule wird der Sängerkreis-Vorstand in Kürze konkrete Termine vereinbaren - dann geht es los. Wer sich noch anmelden möchte, bekommt alle weiteren Infos bei Heinz-Dieter Baumeister oder Dirk Becker.


Im Dialog: Heinz-Dieter Baumeister und Dirk Becker (v.l.). Foto: Lars Becker

Für das Beratungssingen stehen bisher sechs Teilnehmer fest, zwei weitere erwägen ihre Teilnahme, so weit der SK-Vorstand informiert ist. Besonders erfreulich: Der MGV Concordia Lendringsen erwägt, das Leistungssingen Stufe I in Menden am 6. und 7. Mai aktiv zu besuchen. Diesem Beispiel können gerne noch zahlreiche Chöre folgen!

Einig waren sich die Chorleiter darin, dass die Freundschaftssingen in ihrer jetzigen Form einer Überarbeitung bedürfen. Frischere Moderation, Auftrittszeit von ca. zehn Minuten ohne Vorgabe der Liedanzahl: Das waren nur zwei der Ideen, die am 18. März 2006 im Rahmen des Kreisdelegiertentages in Eisborn (Hotel "Zur Post") erörtert werden sollen.

Chorleiter-Treffen: Immer am letzten Freitag des Januars

Beschlossen und verkündet: Immer am letzten Freitag des Januars wollen sich die aktiven und ehemaligen Chorleiterinnen und Chorleiter des Sängerkreises Hönne-Ruhr in Zukunft zu ihrer jährlichen Zusammenkunft treffen. Das bedeutet, dass das nächste Treffen am 26. Januar 2007 stattfinden wird (17 Uhr, Schützenhalle Volkringhausen). Alle Chöre, die freitags proben, werden dringend gebeten, ihren Chorleitern für diesen Tag freizugeben und die Probe gegebenenfalls an einem anderen Tag nachzuholen. Denn das wurde deutlich: Es ist enorm wichtig, dass alle Dirigenten gemeinsam diskutieren, was im heimischen Sängerkreis passieren soll.

Nach dem Jubiläumsjahr 2006 ist Schluss

Das Jahr des 20-jährigen Bestehens, also das Jubiläumsjahr 2006, wird das letzte sein, in dem Klaus Levermann den gemischten Chor amante della musica menden leiten wird. Über diese Personalie informierten Lars Becker, 1. Vorsitzender, und Chorleiter Levermann selbst die aktiven und fördernden Mitglieder im Rahmen der Jahreshauptversammlung in der Lendringser Schützenhalle.



Mit der sechstägigen Konzertreise Anfang Oktober nach Berlin auf Einladung des Deutschen Bundestages werden die heimische Singgemeinschaft und der 41-Jährige Mendener ihre so überaus erfolgreiche Zusammenarbeit (drei Mal Meisterchor, vier Mal Volkslieder-Leistungschor, ein Mal Leistungschor Jazz-Pop-Gospel, eigene Studio-CD "Auftakt", Chorfahrten nach Wales, Ungarn, Österreich, Italien) in beiderseitigem Einvernehmen beenden.

"Wir wissen, dass die zahllosen großartigen musikalischen Erfolge von amante in der Vergangenheit ohne Klaus Levermann nie und nimmer möglich gewesen wären. Er hat im März 1986 den Jungen Chor Menden aus der Taufe gehoben, ihn neben der musikalischen Leitung fünf Jahre lang als Vorsitzender geführt und ist unser Ehrenvorsitzender. Klaus hat einen echten Rohdiamanten zu dem geschliffen, was er heute darstellt. Dafür sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet", würdigte Lars Becker die zwei Jahrzehnte von Levermann als Gründer, Funktionär und Dirigent.

Er betonte, dass die zum Ende des letzten Jahres beschlossene und nun veröffentlichte Beendigung der Zusammenarbeit keinesfalls das Ergebnis von irgendwelchen Meinungsverschiedenheiten und gar Zerwürfnissen sei. "Das ist schlicht und ergreifend nicht so. Wir haben mehrere intensive Gespräche geführt und sind einfach gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass das Jubiläumsjahr der richtige Zeitpunkt für einen Chorleiter-Wechsel ist", so der 1. Vorsitzende.

Klaus Levermann erläuterte in der Jahreshauptversammlung natürlich auch seine Gründe dafür, warum er im Herbst diesen Jahres die Leitung von amante della musica menden abgeben wird. "Dieser Chor ist mein Kind und wird es immer bleiben. Das ist aber wie im wahren Leben: Irgendwann muss man sich einfach fragen, wann man zum Wohle des Kindes loslassen muss", erklärte der Mendener.

In diesem Jahr haben amante und Levermann noch sehr viel vor: Der 20. Geburtstag wird mit einem Freundschaftssingen (10. und 11. März) sowie mit einem Jubiläumskonzert (5. Mai) auf der Wilhelmshöhe gefeiert, hinzu kommen die Ausrichtung des Leistungssingens der Kategorien C und B (früher Stufe I und II) auf der Wilhelmshöhe und die angesprochene Fahrt nach Berlin. Hier wird amante nicht nur im Reichstagsgebäude, sondern auch im Berliner Dom konzertieren.

"101 Tenöre" und "6-Zylinder" begeisterten auf der Höhe

Am Donnerstag, 12. Januar 2006, gastierte die a-capella-Formation "6-Zylinder" auf der Mendener Wilhelmshöhe. Höhepunkt des Auftritts war aus heimischer Sicht natürlich das Projekt "101 Tenöre", die in Wirklichkeit sogar 125 waren - darunter auch drei "Tenösen". Nachfolgend die vorbildliche Berichterstattung der Mendener Zeitung durch Redakteurin Jutta Rudewig und die der Westfalenpost durch Katrin Fligge im Wortlaut:

Lokalausgabe der Mendener Zeitung

Autos, die mit sechs Zylindern betrieben werden, gehen gemeinhin ab wie die sprichwörtliche Granate. Musikshows, die mit sechs Zylindern betrieben werden, stehen dem in Nichts nach. Eindrucksvolles Beispiel dafür war der Auftritt der Münsteraner a-cappella-Formation "6 Zylinder" auf der Wilhelmshöhe. Eine Gruppe, die diesen Namen sicher nicht zufällig, vor allem aber völlig zu Recht trägt.

500 begeisterte Gäste, stehende Ovationen, nicht enden wollender Beifall, zwei Zugaben und ein atmosphärisches Schlussbild, bei dem das Publikum erst summend, denn singend mit "Amazing Grace", der Hymne des christlichen Amerikas, selbst den Schlussakkord übernahm - so endete ein langer Donnerstagabend zwischen Kultur, Klamauk und über 100 Tenören aus unserem Raum.

Der Auftakt der nordrhein-westfälischen Tournee "101 Tenöre" wurde für die fünf sympathischen Herren aus Münster in Westfalen zum Prüfstein für das eigentliche Projekt: 100 Laien-Tenöre aus dem jeweiligen Auftrittsort zum gemeinsamen Gesang zu bewegen. Dass ausgerechnet der sechste Tenor-Zylinder Nici Leibel noch vor dem Tourneestart erkrankte, tat dem Projekt keinen hörbaren Abbruch. Tilo Beckmann, Jos Gerritschen, Henrik Leidreiter, Thomas Michaelis und Winne Voget ließen ihren erkrankten Freund öffentlich grüßen, das Fehlen des Tenors wurde fürs Publikum nicht transparent.

Schon wenige Minuten nach Konzertbeginn war klar: Das wird hier kein normales cappella-Konzert. Allein schon die von den Protagonisten mitgebrachten Plastikblumen, die je nach Maß der Euphorie von den Zuschauern der ersten Reihen unter fulminantem Jubel auf die Bühne zurück geworfen werden durften, sorgten als späterer Running-Gag für Vergnügen am Rande der eigentlichen Musik.

Ohrwürmer wie Billy Joels "The longest Time" ließen dann auch nicht lange auf sich warten. Ebenso wenig wie der aufrichtige Respekt vor Bariton Jos Gerritschen, dessen Stimme zu hören einfach nur Spaß machte. Und das immer wiederkehrende Schmunzeln über Counter-Tenor Tilo Beckmann, der bei drohender Arbeitslosigkeit ohne Zweifel beste Aussichten auf einen neuen Job in einem orientalischen Harem hätte.

Mit der Intonierung des folkloristischen Stücks "Auf Wiedersehen in Garmisch Patenkirchen" kam die musikalisch-blödelnde Seite des Konzertes zu ihrem Recht, mit Henrik Leidreiters "Sie lachen? Sie müssen ja auch hier nicht den Deppen geben!" die verbale. Noch vor dem eigentlichen Highlight der "101 Tenöre", die auf der Empore auf ihren Auftritt warteten, unternahmen die Energie geladenen Zylinder eine Reise in die Zeit der drei Fernsehprogramme, in der einzig die Entscheidung zwischen der Sportschau, der Sesamstraße und den Waltons zählte. Und wer flotte a-cappella-Musik will, kommt irgendwie auch nicht an dem Beach-Boys-Klassiker "Da doo run run" vorbei, mit dem das Auditorium in die Pause entlassen wurde.

Frisch gestylt und nach einem musikalisch-brasilianischen Voodoo-Ritual, war das Warten auf den großen Auftritt für die Mendener Tenöre zu Ende. "Conquest Of Paradise", nicht zuletzt durch Henri Maske zum Klassiker für den feierlichen und stimmungsvollen Einzug geadelt, geleitete weit über 100 Laien-Tenöre samt dazugehörigem Dalmatiner-Sweatshirt auf die Bühne. Ein kurzer Gruß an Hermann Otto als Präsident des Sängerbundes NRW in der ersten Reihe nebst dazu gehöriger Delegation, an Dirk Becker als Vorsitzenden des Sängerkreises, dann erklomm Rolf Berndt (Gemischter Chor Liedertafel Halingen) als Dirigent des unglaublichen Tenor-Ensembles das provisorische Pult.

Auserwählt waren die Canzone "Santa Lucia" mit einem sechs-zylindrischen Mandolinenorchester, ABBAs Hymne "Thank you for the Music" und die schwungvolle Tarantella "Chianti-Wein", dessen gewaltiges Stimmvolumen selbst die Profis aus Münster gelegentlich zum Griff an das Headset zwang - und die Feuertaufe der "101 Tenöre" war geglückt.

Wenngleich auch die heimischen Tenöre Selbstsicherheit ohne gleichen ausstrahlten, so schien den Münsteranern angesichts dieser gelungenen Premiere die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Der disziplinierte Abgang der Laiensänger war reine Formsache, aber die Erinnerung an dieses einmalige Erlebnis wird ohne Zweifel von Dauer sein.

Eine gute Stunde lang unterhielten "6 Zylinder" im Anschluss noch ihr Publikum mit Volkskunst, Evergreens und Klamauk. Nach Hause gehen wollte niemand so wirklich. Aber irgendwann muss ja dann auch mal Schluss sein. Und so entließ die acappella-Formation schließlich ihre alten und neuen Fans mit "Amazing Grace" Schweiß gebadet in eine kalte Vollmondnacht.

Mantelteil der Mendener Zeitung

Das lässige Lächeln ist nur aufgesetzt. Es befreit irgendwie und schafft Raum, die Nervosität wenigstens ein bisschen zu kompensieren. Das Foyer der Wilhelmshöhe in Menden ist überschwemmt mit 121 Männern und drei Frauen in schwarz-weiß gepunkteten T-Shirts. Angelehnt an Walt Disneys "101 Dalmatiner" hat eine Stunde zuvor die NRW-Tournee 101 Tenöre der a-capella-Formation 6 Zylinder begonnen. Die sympathischen Herren aus Münster wollen zu jedem Konzert 100 Sänger aus der jeweiligen Stadt auf die Bühne holen. Sechs Zylinder, 100 Laien-Tenöre und ein gemeinsames Ziel: Singen verbindet...

Eine einzige Probe hat es vor Wochen gegeben. Der selbst produzierte Druck, den Profis das Projekt nicht durch falsche Töne zu versauen, ist hoch. "Der ist bei mir erst nach dem ersten Ton gewichen, weil ich da wusste: Jetzt wird gesungen, und das kann ich", sagt Dirk Becker, Vorsitzender des Sängerkreises Hönne-Ruhr. Im Saal haben fünf musikalische Zylinder schon nach den ersten Tönen das Publikum für sich gewonnen.

Die exzellente Mischung aus Kultur und Komik kommt beim sonst eher zurückhaltenden märkischen Publikum blendend an. Natürlich ermöglichen die vielen semi-professionellen Stimmen im Saal, das Publikum in die eine oder andere Nummer einzubeziehen. Der viel geliebte Volkskanon "Bruder Jakob" klingt hervorragend, und auch der Beach-Boys-Klassiker "Da doo run run" wird schnell von der Menge übernommen.

Nach der Pause ziehen die heimlichen Stars des Abends in die Halle ein: die 124 Laien-Tenöre. Sie kommen aus Menden, aus Fröndenberg, aus Werl, aus Langscheid... Probleme, die Damen und Herren zur Teilnahme zu bewegen, gab es nicht. Schon frühzeitig schlossen sich die 6 Zylinder mit dem Sängerbund Nordrhein-Westfalen zusammen, in dessen Stiftung auch ein Teil der Konzerteinnahmen fließt.

Unterschwellige Vorwürfe, das Projekt sei durch zahlende Fans der heimischen Tenöre eine gut angelegte Garantie für volle Hallen, entkräftete die a-capella-Formation mit dem Aufwand im Vorfeld der Tournee. Eine Homepage, das Notenmaterial für die drei Liedvorträge, die Konvertierung der Noten in mp3-Formate, um den Sängern die Proben zu ermöglichen, und nicht zuletzt der Ausfall des Profi-Tenors Nici Leibel nur wenige Tage vor der Vorstellung des Gesamtprojektes im vergangenen Herbst in Essen.

Das Fehlen Nici Leibels hört allerdings bei der Premiere nur das geschulte Ohr, wenn hier und da der Bariton eines Jos Gerritschen im überlauten Background seiner Mitstreiter untergeht. 6 Zylinder liefert auch als Quintett beste Abendunterhaltung ab.

Fast drei Stunden a-capella zwischen Volksmusik, Ohrwürmern, Klassikern und klassischem Blödsinn vergehen wie im Flug. Zwei Zugaben und ein harmonisches Abschlussbild beenden ein Konzert, das länger dauert als geplant. Der Imagegewinn für den Sängerbund Nordrhein-Westfalen ist mit dem Projekt "101 Tenöre" ohne Zweifel gewaltig. Nicht zuletzt aufgrund der Nahbarkeit der Zylinder.

Geduldig geben die Profis ihren Kollegen bis Mitternacht Autogramme, bis auch der letzte Laien-Tenor die Namenszüge der Herren Beckmann, Gerritschen, Leidreiter, Michaelis und Voget auf seinen "101 Tenöre"-Noten verewigt hat. Und die Macher hoffen nun, dass sich durch solche nachahmenswerte Projekte der Nachwuchsschwund in den bundesdeutschen Gesangsvereinen aufhalten lässt.

Lokalteil der Westfalenpost Menden

101 Tenöre, drei Tenörinnen und die 6-Zylinder - so eine Last muss der Bühnenboden auf der Wilhelmshöhe selten tragen. Bei ihrem Konzert begeisterte die Münsteraner a-capella-Gruppe das Publikum gestern Abend sicher nicht weniger als ihre mehr als hundertköpfige Verstärkung.

Eigentlich singen Cornelia Tetzel und Tabea Hänsch ja Sopran, lupenrein und ganz ohne tenorale Tendenzen. Und eigentlich sollten ja nur Tenöre am Tenor-Projekt teilnehmen. Aber die 6-Zylinder wollten wohl niemanden vom Singen ausschließen: Die beiden 20- und 21-Jährigen durften trotzdem mit auf die Bühne. Ihre Reise war dafür auch lang genug - aus Hückeswagen bei Remscheid waren sie gekommen, extra für das Konzert. "Es war ein Weihnachtsgeschenk", erklärte Tabea.

Aber auch für die Hennen im Korb gab es keine Ausnahme: Genauso wie ihre männlichen Mitstreiter mussten sie sich für den Auftritt Pullover mit Dalmatinerpunkten überstreifen. 101 Tenöre, 101 Dalmatiner - nichts liegt näher.

So standen sie da, 101 Tenöre plus Soprane aus insgesamt 24 Chören im Sauerland, eng aneinandergeschmiegt auf der kleinen Bühne. Drei Stücke lang nahmen sie den 6-Zylindern das Singen ab: Chianti-Wein, Santa Lucia und ABBAs Thank you for the music sangen sie, voller Inbrunst und mit glänzenden Dalmatiner-Augen.

Zwar dauerte es gerade bei ihrer Version des ABBA-Klassikers mitunter etwas, bis sich alle Tenöre auf einen Ton einigen konnten. Aber sie fanden doch immer wieder zusammen und bescherten dem Publikum einen harmonischen, vollen Chorklang.

Die Zuschauer im Saal wippten nicht nur beim 101-Tenöre-Intermezzo mit dem Fuß. Auch die 6-Zylinder, die krankheitsbedingt nur zu fünft angereist waren, zogen es mit ihren a-capella-Klängen in den Bann. Ganz gleich, ob Gospel oder Pop, Schlager oder Barbershop - die Gruppe erhob jedes Stück zum sängerischen Highlight. Wer braucht da noch komplizierte Instrumente?

Es gab also singende Zylinder, singende Dalmatiner und noch dazu ein singendes Publikum, das vor der Sangeslust der Profis nicht verschont blieb: Bei Bruder Jakob mussten sie selbst ran. Ganz klassisch als Kanon. Singen kann doch so viel Spaß machen.

 

 

Februar 2006

Liedergarten: Zeitungsartikel sorgt für große Nachfrage

Genau so sollte es sein: Der am Dienstag, 14. Februar 2006, in der MENDENER ZEITUNG veröffentlichte Artikel zum Thema Liedergarten-Ausbildung hat dafür gesorgt, dass bei Kreischorleiter Heinz-Dieter Baumeister nach eigener Aussage das Telefon nicht mehr still steht. Inzwischen geht er sogar von zehn bis 15 Teilnehmern an der Ausbildung aus - bis dato war immer nur von sieben oder acht Teilnehmern die Rede.

Hier der Artikel von der MZ-Kulturseite in ganzer Länge:

Große Freude im Vorstand des Sängerkreises Hönne-Ruhr: In Kooperation mit der Musikschule Menden ist es dem Dachverband der Chöre aus Menden, Balve und Fröndenberg gelungen, einen Ausbildungslehrgang zum „LiedergartenNRW“ auf die Beine zu stellen. Knapp zehn musikbegeisterte Damen und Herren haben sich bereits jetzt für den Kurs angemeldet, den Heike Arnold-Joppich aus Osnabrück (Lehraufträge für Kinderchorleitung und Singen mit Kindern an der Universität Osnabrück und an der Hochschule für Künste Bremen) leiten wird.



Die Ausbildung wird dank der hervorragenden Projekt-Unterstützung von Leiterin Ute Cramer in den Räumlichkeiten der Musikschule stattfinden, die genauen Termine werden in Kürze abgesprochen und den Teilnehmern mitgeteilt. Selbstverständlich hofft der Sängerkreis Hönne-Ruhr, dass sich noch weitere Interessierte für den Kurs finden lassen. Schließlich geht es dabei um die Wiederentdeckung des Gesangs in den Familien.

Der „LiedergartenNRW“ ist die musikalische Frühförderung von Kindern zwischen 18 Monaten und vier Jahren. Mit Erwachsenen gemeinsam sollen Kinder Spaß am Singen und Musizieren bekommen. Aktiv musiziert und gesungen wird immer weniger, weder in den Kindergärten und Schulen, noch in den Familien. Singen muss einfach beginnend in den Familien wieder einen höheren Stellenwert bekommen. Auf diesem Weg sind die Liedergärten, für die die heimischen Chöre Patenschaften übernehmen werden, der erste ganz wichtige Schritt.

Kinder weisen von Geburt an musikalische Verhaltensweisen auf: Zunächst musizieren sie mit dem eigenen Körper und mit Gegenständen aus ihrem Umfeld, indem sie gurgelnd und quietschend ihreStimme erproben, mit Händen und Füßen klatschen und stampfen und sich später mit dem ganzen Körper drehen und tanzen. Sie rasseln und klappern mit Spielzeugen und produzieren alle möglichen Klänge mit Kochlöffeln und Töpfen. Im LiedergartenNRW werden diese Musizierweisen spielerisch aufgegriffen und verstärkt sowie in sängerisch-musikalischem Sinn weiterentwickelt.

Der LiedergartenNRW hat einen besonderen Qualitätsanspruch. Lehrkraft kann nur werden, wer sich in einem Spezialkurs nach einem ausgefeilten Konzept von erfahrenen und hochqualifizierten Dozentinnen ausbilden lässt. Es wurde eine Unterrichtskonzeption entwickelt, für die eigens ein Lehrerhandbuch aufgelegt wurde. Für Erwachsene und Kinder gibt es ein sehr hochwertiges und anspruchsvoll gestaltetes Liederbuch – in Menden wird nun eine solche Ausbildung stattfinden.

Nur im LiedergartenNRW wird mit einer besonders freundlichen Handpuppe gearbeitet. Diese Puppe heißt „Toni im Liedergarten“. Die Lieder, die es auch auf CD gibt, sind nach pädagogischen und musikalischen Aspekten ausgesucht. Der LiedergartenNRW ist eine Idee und eine Initiative des Sängerbundes NRW, des größten Kulturverbandes im Lande. Es ist eine der größten Initiativen eines Verbandes in NRW für Kinder, die es je gegeben hat. Schirmherr ist der stellv. Ministerpräsident, der Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW, Dr. Michael Vesper.

April 2006

Dirk Becker vertritt den SK bei SBNRW-Beiratssitzung in Neheim

In Neheim hat am 1. und 2. April 2006 die erste von zwei Beiratssitzungen des Sängerbundes Nordrhein-Westfalen e.V. stattgefunden. Dabei wurde der Sängerkreis Hönne-Ruhr von seinem 1. Vorsitzenden Dirk Becker vertreten. Thema war unter anderem die beabsichtigte Umbenennung von Sängerbund in Chorverband NRW.

Im Kreise sämtlicher Kreisvorsitzenden machte Hermann Otto als Präsident natürlich auch noch einmal beste Werbung für das Leistungssingen der Stufen C und B am 6./7. Mai 2006 auf der Mendener Wilhelmshöhe. Zu diesem Event hat die Mendener Zeitung am 1. April einen umfangreichen Artikel veröffentlicht. Nach aktuellstem Stand nehmen nun 16 Chöre teil, eine Singgemeinschaft musste ihre Teilnahme leider kurzfristig absagen.

Der Sängerkreis-Vorstand und der von Mitausrichter amante della musica menden erstellen aktuell das Programmheft und stellen eine attraktive Tombola auf die Beine. Wer hier hilfreich unter die Arme greifen möchte (z.B. durch gute Kontakte zur heimischen Wirtschaft), wird gebeten, sich mit Dirk oder Lars Becker in Verbindung zu setzen.

MZ-Artikel von Redakteurin Jutta Rudewig im Wortlaut:

Ein großes Wochenende der Chormusik steht Menden ins Haus. Am 6. und 7. Mai findet auf der Wilhelmshöhe das Leistungssingen der Kategorien B und C (vormals II und I) statt.Mehr als 500 Sängerinnen und Sänger werden an diesem Wochenende zeigen, dass sie zu professionellem Chorgesang fähig sind. Bereits am Abend vorher, am Freitag, 5. Mai, wird Meisterchor amante della musica quasi als inoffizielle Eröffnung sein Jubiläumskonzert zum 20. Geburtstag geben.

Nach dem Volkslieder-Leistungssingen 1999, bei dem zwei Tage lang 40 Chöre betreut wurden, und dem Leistungssingen der früheren Stufen I und II 2001 organisiert der Sängerkreis Hönne-Ruhr gemeinsam mit amante nun schon zum dritten Mal ein Sängerfest dieser Größenordnung. "Darauf sind wir schon ein bisschen stolz, weil das zeigt, dass der Sängerbund uns vertraut und dass wir ein lebendiger und aktiver Verband und Chor sind", lässt Funktionär Lars Becker keinen Zweifel daran, dass sich die Ausrichter auch im Mai ins Zeug legen werden.

Zehn Chöre aus Nordrhein-Westfalen wollen sich an der untersten Leistungsstufe versuchen, sieben an der Stufe "B". Aus dem heimischen Raum sind „ad libitum menden“ und der MGV Cäcilia Volkringhausen dabei. In der Stufe "C" werden drei Titel ohne Vorgabe gesungen, in der Stufe "B" müssen vier Titel vorgetragen werden, von denen einer vorgeschrieben ist. Der Vortrag wird von einer vierköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Professor Michael Schmoll bewertet. Bereits am Abend können die Chöre ihr Ergebnis mit nach Hause nehmen.

"Wir werden diesmal in den Spiegelsaal gehen. Da ist die Akustik einfach besser", ließ sich Becker gestern schon einmal über die organisatorische Schulter schauen. Die meisten Chöre, so weiß er aus Erfahrung, erreichen bei einem solchen Vergleich ihr gestecktes Ziel. Und wenn nicht? "Dann ist das kein Grund zum traurig sein. Das Leistungssingen ist eine Möglichkeit, heraus zu finden, wo man steht."

Gleichwohl das Leistungssingen in diesem Jahr mit nur 17 Chören stressfreier sein wird als in den vergangenen Jahren, steckt hinter der Organisation ein immenser logistischer Aufwand. Unter die Arme greift dem Sängerkreis und dem Meisterchor amante einmal mehr das benachbarte Waburgisgymnasium und stellt den naturwissenschaftlichen Trakt für das Einsingen der Sängerinnen und Sänger zur Verfügung. Die Verantwortlichen selbst sind mit der Logistik seit mehr als einem Jahr beschäftigt.Willkommen ist übrigens an diesem Wochenende jeder, der Interesse an guter Chormusik hat.

Für sieben Euro kann man ein Ticket kaufen, das an beiden Tagen Gültigkeit hat. Dafür gibt es auch jede Menge Geselligkeit und eine Tombola.

Ablaufplan für das Leistungssingen in Menden steht

Das Team für Leistungssingen im Sängerbund Nordrhein-Westfalen hat ganze Arbeit geleistet und dem Vorstand des Sängerkreises Hönne-Ruhr sowie dem von amante della musica menden den Ablaufplan für das Event der Stufen C und B am 6. und 7. Mai 2006 zukommen lassen. Der heimische Kreis und der Meisterchor richten bekanntlich schon zum dritten Mal gemeinsam ein Leistungssingen auf der Wilhelmshöhe in Menden aus.

Insgesamt 17 Chöre werden sich in Menden der Jury stellen - 10 in der Kategorie C, 7 in der Kategorie B. In der Jury sitzen Professor Michael Schmoll, Volker Buchloh, Hans-Josef Loevenich und Gerhard Schneider. Los geht es am Samstag, 6. Mai, um 15 Uhr (Probe ab 13.45 Uhr), die Ergebnisse von Tag eins werden um 18.45 Uhr verkündet. Weiter geht es am Sonntag, 7. Mai, um 11.30 Uhr. Hier werden die Ergebnisse um 16 Uhr verkündet.

Sängerkreis und amante arbeiten jetzt natürlich mit Hochdruck daran, allen Gästen an den beiden Tagen einen schönen Aufenthalt in Menden zu bescheren. Wer sich hier einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, sich diesbezüglich an Dirk Becker zu wenden.

Hier gibt es den Ablaufplan für das Leistungssingen in Menden (SBNRW-Seite)

Hermann Otto: "Sie sollen und werden sich hier wohl fühlen!"

Am Samstag, 29. April 2005, hat im Spiegelsaal der Wilhelmshöhe Menden der Delegiertentag zum Leistungssingen der Kategorien C und B (6./7. Mai) stattgefunden. Zehn der 16 teilnehmenden Chöre hatten Abordnungen in die Hönnestadt geschickt. Die konnten sich bereits bei der musikalischen Einstimmung durch den Meisterchor amante della musica menden (Only time, Sur le pont d'Avignon, I get around) von der herrlichen Akustik im Spiegelsaal überzeugen.

Der heimische Veranstaltungsleiter Lars Becker begrüßte die Gäste aus ganz NRW, ehe Hermann Otto (Präsident des SBNRW und Beauftragter für die Leistungssingen) und Klaus Levermann (Referent für Bildung und Öffentlichkeit/Team für Leistungssingen) den Ablauf der beiden Event-Tage erläuterten und Fragen beantworteten.

"Wann immer der Sängerkreis Hönne-Ruhr und amante della musica menden ein Leistungssingen ausgerichtet haben, hat das hervorragend geklappt. Sie sind hier organisatorisch in den besten Händen, sie sollen und sie werden sich hier wohl fühlen", versprach Hermann Otto den Delegierten, die auch schon die Programmhefte und eine umfangreiche Infobroschüre der Stadt Menden in Empfang nehmen konnten.

Planungen für das Leistungssingen werden immer konkreter

Am Donnerstag, 6. April 2006, Dienstag, 18. April 2006 und zuletzt am Mittwoch, 26. April 2006 hat sich das gemeinsame Gremium des Sängerkreises Hönne-Ruhr und von amante della musica menden weitere Male getroffen, um das Leistungssingen der Stufen C und B am 6./7. Mai 2006 auf der Mendener Wilhelmshöhe zu organisieren. Bei den mehrstündigen Meetings "Bei Ivo" bzw. "Zum Alten Fritz" ging es wieder sehr produktiv zu, die Planungen für das zweitägige Chorspektakel werden immer konkreter.

Täglich wächst die geplante Tombola um etliche attraktive Preise weiter, die die heimische Wirtschaft zur Verfügung stellt. Dafür an dieser Stelle an alle Firmen, die sich beteiligen, ein herzliches Dankeschön. Ebenso entsteht nach und nach das Programmheft zum Leistungssingen.

 

 

Mai 2006

VokalArt Menden: In elf Monaten zum Meisterchor-Titel

Klaus Levermann und die elf weiteren Sänger von VokalArt Menden haben es geschafft: Am Samstag, 27. Mai 2006, hat sich das heimische Ensemble in der Stadthalle Rheine den Meisterchor-Titel ersungen. Die Jury bewertete alle vier Vorträge mit "sehr gut", die Mendener waren in der Gesamtwertung aller Chöre der viertbeste von 21 und zweitbester Männerchor. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung, die die Singgemeinschaft binnen elf Monaten zur höchsten Stufe in Nordrhein-Westfalen geführt hat.

Als erster Chor des letzten Blocks durfte VokalArt auf die Bühne und vor rund 600 Zuhörern in der bis auf den letzten Platz gefüllten Stadthalle von Rheine sein Können unter Beweis stellen. Folgende Ergebnisse bekam der Chor:

Wahlchorwerk: Ave Maria 22,4 Punkte (sehr gut)
Volkslied strophisch: So scheiden wir mit Sang und Klang 23,2 Punkte (sehr gut)
Volkslied durchkomponiert: Zum Tanze, da geht ein Mädel 22,6 Punkte (sehr gut)
Wahlpflichtchorwerk: In Epiphania Domini 22,6 Punkte (sehr gut)

Leistungssingen in Menden: Alle 16 Chöre erreichen ihr Ziel

Die Entscheidung, das Leistungssingen der Kategorien C und B am 6. oder 7. Mai 2006 in Menden zu besuchen, dürften 16 Chöre aus dem gesamten Bundesland nicht bereut haben. Denn sie alle haben ihr musikalisches Ziel erreicht, dürfen sich jetzt Leistungschor (Kategorie C) bzw. Konzertchor (Kategorie B) nennen und haben auf dem Weg zum Meisterchor die erste bzw. zweite Qualifikationshürde erfolgreich genommen.


Der Bürener Kinder- und Jugendchor erzielte das beste Ergebnis.

Der Ergebnisüberblick vom Leistungssingen in Menden (Link zum SBNRW)


Tolle Stimmung bei der Ergebnisbekanntgabe im Spiegelsaal.


Sängerkreis und amante bemühten sich um das leibliche Wohl der Gäste.

Der Sängerkreis Hönne-Ruhr und amante della musica menden haben sich an zwei Tagen als hervorragende Gastgeber präsentiert, die vom Wettergott verwöhnt wurden. Kein Wunder also, dass die Stimmung rund um die Wilhelmshöhe bestens war. Den Spiegelsaal mit seiner hervorragenden Akustik hatten die Verantwortlichen mit noch mehr Flair ausgestattet, eine Rundum-Verköstigung und eine Tombola rundeten das Event ab.

 
So sehen strahlende Sieger aus!

Eventgalerie zum Leistungssingen auf www.sbnrw.de

Hauptpreis waren an beiden Tagen 1x2 Tickets für das Gastspiel der "Ten Tenors" aus Australien am 7. Juli in der Philharmonie Köln, die u.a. Bundeschorleiter Prof. Michael Schmoll gewann. Desweiteren gab´s insgesamt 3x2 Karten für ein Konzert der "6-Zylinder" nach Wahl und insgesamt über 500 Sachpreise.


Heimvorteil genutzt: ad libitum menden darf sich nun Leistungschor nennen.

(alle Fotos: Vera Straub / Mendener Zeitung)

Weitere Texte und Fotos zum Leistungssingen folgen in den nächsten Tagen.

Leistungssingen 2006: Das sind die Sponsoren und Förderer

Folgende Firmen und Sponsoren haben den Sängerkreis Hönne-Ruhr und amante della musica menden bei der Ausrichtung des Leistungssingens unterstützt:

Mendener Bank eG (Menden)                  Veltins Brauerei (Grevenstein)
HJS Fahrzeugtechnik (Menden)               Tapetenhaus Mertens (Menden)
Amecke Fruchtsaft (Menden)                   Getränke Frajo Kleinert (Menden)
Friedrich Grohe AG (Hemer)                     Hellweg-Baumarkt (Menden)
Fielmann (Soest)                                      Baumarkt Herrbrügger (Menden)
Federnwerk Höppe (Menden)                  Holz- und Bauzentrum HBZ (Menden)
Druckerei Nolte (Iserlohn)                        Autohaus Welchert (Menden)
Bürobedarf Kissing (Menden)                  Sanitär-Fachbetrieb Oelert (Lendringsen)
Buchhandlung Daub (Menden)                 Blumen Risse (Hemer)
Iserlohn Roosters (Iserlohn)                    LVM Versicherungen Rüberg (Menden)
Märkische Bank (Menden)                        Radio MK (Iserlohn)
Sanitär Hubert Klusendick (Menden)        Sparkasse Menden (Menden)
Kludi Armaturen (Menden)                       Tick-Tack Schröder (Menden)
Copy-Shop Kettler (Menden)                    Papenbusch Media (Menden)
Autohaus Rosier (Menden)                       Westfalenpost (Menden)
Mendener Zeitung (Menden)                    Schnäppchen-Diele (Menden)
Leuchten Busch (Menden)                        Post-Apotheke (Menden)
Firma Bürkert (Menden)                            6-Zylinder (Münster)
BB Promotion (Ten Tenors/Köln)               Bauernhof Heiner Korte (Dentern)

Sängerkreis Hönne-Ruhr und amante della musica menden sagen "Danke" !!!!

 

 

Juni 2006

Kreischorleiter Baumeister mit Mellen Volkslieder-Leistungschor

Herzlichen Glückwunsch sagt die Internetredaktion des Sängerkreises Hönne-Ruhr an unseren Kreischorleiter Heinz-Dieter Baumeister. Er dirigierte am Samstag, 10. Juni 2006, beim Volkslieder-Festival in Wenden bei Olpe seinen MGV Eintracht Mellen und errang die Zuccalmaglio-Medaille in Silber.


Der MGV Mellen in Wenden auf der Bühne.

Zum ersten Mal kam es beim Volkslieder-Leistungssingen zur Anwendung der neuen Richtlinien. Das bedeutet, dass die Präsentation des Auftritts zu 25 Prozent in die Beurteilung der Jury unter dem Vorsitz von Professor Michael Schmoll eingeflossen ist. Und was Mellen an Präsentation bot, das war schon vom Allerfeinsten.

Als dritter Chor musste der MGV Eintracht bereits auf die Bühne. Da wurde gepfiffen, eine Choreographie dargeboten, die Brücke am Kwai aus diversen Holzelementen während des Liedvortrages gebaut. Kein Wunder, dass der Chor mit 22,5 Punkten belohnt wurde. Gemeinsam mit den vier musikalischen Noten (19,50/20,25/21,25/21,25) ergab das eine Gesamtbeurteilung von 21,10 Punkten und Silber.

Klare Erkenntnis des Wochenendes: Die Chöre müssen sich definitiv vom Auftritt über die Moderation bis zum Einsingen und choreographischen Dingen eine Menge einfallen lassen, um beste Noten zu bekommen. Das Volkslieder-Festival wird durch die neuen Richtlinien in seinem Anspruch deutlich hochwertiger - richtig so!

Hier geht es zum Ergebnisüberblick aus Wenden (SBNRW-Link)

Hier geht es zu Eventgalerie aus Wenden (SBNRW-Link)

 

 

Juli 2006

Gelungenes Hönneglöckchen-Jubiläum in Lendringsen

Zwei Tage lang durften die 26 Sänger des MGV Hönneglöckchen samt Chorleiter Rainer Heidemeier am 28. und 29. Juli 2006 die musikalischen Glückwünsche zum 50. Geburtstag ihres Vereins in der Lendringser Schützenhalle entgegennehmen. Zahlreiche Singgemeinschaften aus dem Sängerkreis Hönne-Ruhr gratulierten im Rahmen des zweitägigen Freundschaftssingens, einige hatten ihre Teilnahme allerdings auch wegen des ungünstigen Termins in den Sommerferien absagen müssen.

Sängerkreis-Vorsitzender Dirk Becker lobte den Jubiläumschor in seiner kurzen Ansprache als ein sehr aktives Mitglied. Und die heimische Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag machte allen Chören aus Menden das Kompliment, dass sie am häufigsten aus der Hönnestadt eingeladen werde. Das freue sie besonders. Am ersten Tag der Veranstaltung hatte sie wegen eines Blitzeinschlages nicht kommen können, dafür kam sie dann am Samstag trotz des Schützenfestes in ihrem Heimatort Sümmern.

Beim Freundschaftssingen dabei waren mit Theo Sparenberg und Gisbert Reich auch ehemalige Dirigenten der Hönneglöckchen, deren Vorsitzender Herbert Albracht erheiterte die Besucher mit seinem natürlich nicht ernst gemeinten Zitat: "Vier Chorleiter haben wir schon verschlissen, am fünften sind wir dran!" Sehr gelungen waren die frische Moderation, für die Uli Schnittker verantwortlich zeichnete, die Bewirtung durch die Dorfgemeinschaft Berkenhofskamp, das Abendbüffet der Futterkrippe und der gemeinsame Auftritt aller vier Lendringser Männerchöre (inklusive des MGV Cäcilia Hüingsen).

Sonderangebot für "The Ten Tenors" in der Philharmonie Essen

Vom 25. bis 30. Juli 2006 sind "The Ten Tenors" aus Australien im Rahmen ihrer "World Cup Tour" zum zehnjährigen Bestehen zu Gast in der Philharmonie Essen. Wer bei einem der beeindruckenden Konzerte dieser Ausnahmeformation live dabei sein möchte, hat jetzt die tolle Möglichkeit, ein Sonderangebot von Veranstalter "BB Promotion - The Art of entertainment" wahrzunehmen.

Die Tickets für "The Ten Tenors" werden zum Teil bis zu 20 Prozent vergünstigt angeboten - für alle Sängerinnen und Sänger der heimischen Chöre ist das sicher eine tolle Gelegenheit: 20 Prozent Ermäßigung gibt es für die Vorstellung am 26. Juli 2006 und 10 Prozent Ermäßigung vom 27. bis 30. Juli 2006. Ermäßigte Tickets erhalten Sie bei Nennung des Stichwortes"World Cup" unter der Telefonhotline 01805 14 77 99 (0,12 €/min).

Hier geht es um PDF-Dokument mit allen Details zum Sonderangebot.

"The Ten Tenors - World Cup Tour 2006" (Marketingtext von BB Promotion)

Sie sind angesagt und nehmen sich die ganze Welt im Zehnerpack: Auf ihrer Jubiläumstour rund um den Globus zum zehnjährigen Bestehen des zehnköpfigen Ausnahme-Ensembles lassen es sich The Ten Tenors nicht nehmen, in der Philharmonie Köln und in der Philharmonie Essen einige Tage lang richtig zu entertainen.

Die knackigen Jungs aus Australien beweisen in einer unglaublich abwechslungsreichen Show, was ein echtes Stimmband ist und dass sich Stimmwunder mit Stimmungskanone wunderbar vereinen lässt: sei es in astrein schmachtendem Belcanto oder im hüftschwingenden Sound der Bee Gees. So gnadenlos wie brillant werden Verdi und Puccini mit Abba-Songs und Hits von Frank Sinatra in mitreißenden Darbietungen für Auge und Ohr serviert.

Hunderttausende begeisterter Fans können sich nicht irren. Denn nachdem ein australischer TV-Sender die zehn jungen Sänger einst als studentischen Musikgag für seine Feier verpflichtet hatte, war die umwerfende Gesangsformation geboren und nicht mehr zu stoppen. Das Ergebnis: Standing Ovations, tobende Säle und kollektive Verzückungsjauchzer!

 

 

August 2006

Polizeichor zum Probenwochenende in Stockum

31. August 2006

Als Klaus Levermann 1995 beim Sauerländischen Polizeichor Menden den Dirigentenstab übernahm, änderten sich beim heimischen Männerchor die Zeiten. Fortan stellte sich die Singgemeinschaft neuen Herausforderungen, sprich einer kritischen Jury bei diversen Leistungssingen des Sängerbundes Nordrhein-Westfalen. Mit Erfolg: Der Polizeichor avancierte unter Levermann gleich zwei Mal zum Volkslieder-Leistungschor, errang außerdem die Leistungsstufe I sowie die Qualifikation zum Meisterchorsingen.

Diesen Weg setzt Michael Oel, seit Januar 2005 Dirigent des Polizeichores, mit gleichem Enthusiasmus wie sein langjähriger Vorgänger fort - und stößt dabei bei den Aktiven auf offene Ohren. Zur Vorbereitung auf das Leistungssingen der Stufe C am 11. November in Dormagen (Aula des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden) verbrachten die Sänger mit ihrem Chorleiter jetzt ein Wochenende im Stockumer Landgasthof Kleiner, um intensiv an den drei Stücken, aber auch an der Chorgemeinschaft zu arbeiten.

In einem eigens für die Bedürfnisse des Chores hergerichteten Seminarraum standen mehrere zweistündige Gesamtproben auf dem Programm, aber auch halbstündige Einzelproben für die vier Stimmen. Michael Oel konfrontierte den Polizeichor dabei auch mit ungewöhnlichen Arbeitsmethoden. So wurden beispielsweise die Räumlichkeiten komplett verdunkelt, um das Gehör zu schulen, außerdem die imitierte Präsentation per Videokamera festgehalten, um wertvolle Ansätze für die weitere Arbeit zu erhalten. Natürlich blieb aber auch genug Zeit für den geselligen Teil.

"Der Chor hat wirklich hervorragend mitgezogen. Dieses Wochenende hat uns unserem Ziel einen weiteren Schritt näher gebracht", bilanzierte Michael Oel, der die Sänger schon am kommenden Samstag wieder fordert. Dann steht nämlich ab 15.30 Uhr in der Aula der Regenbogenschule Menden ein Chorcoaching mit Bundeschorleiter Prof. Michael Schmoll auf dem Programm. Er wird die Leistungsentwicklung seit dem Beratungssingen Anfang März beurteilen und Tipps geben, wie man die Stücke "O Du schöner Rosengarten", "Die Loreley" und "Sanctus" in gut zwei Monaten noch überzeugender präsentieren kann. Übrigens: Für neue Bässe und Tenöre ist der Polizeichor, bei dem Diethelm Böhme den Vorsitz kommissarisch an Klaus Wollert weitergegeben hat, immer offen. Geprobt wird montags von 18.45 bis 20.30 Uhr in der Aula der Regenbogenschule. Infos gibt es auch im Internet unter http://polizeichor.sk-hoenne-ruhr.de.

MGV Concordia auf neuen Pfaden

29. August 2006 (Mendener Zeitung)

Ein Chor beschreitet neue Wege und hat auch prompt Erfolg damit: Zum ersten Mal hat der Männergesangsverein Concordia am Wochenende ein Sängertreffen organisiert und alle christlichen und weltlichen Chöre aus Lendringsen, Hüingsen und dem Berkenhofskamp dazu eingeladen einen harmonischen Nachmittag im Zeichen der Musik zu verbringen. Das ungewöhnliche dabei? Es gab kein Programm. Jeder Chor konnte sich durch spontane Gesangseinlagen einbringen. Klar dass dieses lockere und ungezwungene Singen die etwa 200 Besucher mitriss.

Locker und leger traten die erfahrenen Chorsänger direkt nach dem Hochamt vor das Mikrofon. Das Publikum, bestehend aus fachkundigen Vertretern aller eingeladenen Chöre, saß indes unter einem riesigen Pavillon auf dem Hof des Josefheimes. Wenig später wechselte die Konstellation: Jeder durfte seinen Teil zu dem bunten, schönen Konzert unter freiem Himmel beitragen.

"Wir wollen einfach das steife rausbringen und unseren Dunstkreis erweitern", beschrieb Dirk Meckel, 1. Vorsitzender von Concordia, das Ziel für die gelungene Veranstaltung. Der leidenschaftliche Sänger hofft, dass die Chöre näher zusammen rücken, miteinander reden und sich bei dem ein oder anderen Konzert mit fehlenden Stimmen aushelfen. "In einer Art Personalservice, nur auf Sänger übertragen", schmunzelte Meckel. Durch diese lockere Umgangsweise erhofft er sich langfristig mehr Zuspruch von jungen Nachwuchstalenten, die zwischen einem großen Repertoire entscheiden können. "Wir haben sogar schon darüber nachgedacht den traditionellen Namen zu ändern, damit wir vielleicht für junge Leute interessanter werden", verriet der Vorsitzende.

Das gelungene Debüt schreit förmlich nach einer Wiederholung. "Dann möchten wir das Konzept aber noch größer aufziehen. Am liebsten natürlich mit allen Mendener Chören", so Meckel. Für interessierte Nachwuchstalente oder Mendener Chöre steht Dirk Meckel gerne beratend zur Seite.

Sommerkonzert des MGV Cäcilia und der Blue Notes

29. August 2006 (Mendener Zeitung)

Erstaunlich: Das traditionelle Sommerkonzert des MGV Cäcilia Lendringsen und der Blue Notes drohte wahrhaftig erst ins Wasser zu fallen. Doch pünktlich, als der langjährige Meisterchor Cäcilia zu "Mein Mädele hat einen Rosenmund" ansetzte, kroch die Sonne zwischen den dicken Wolken hervor. Schon der schwungvoll vorgetragene "Vorspruch" von Chorleiter Hermann Diebecker löste spontanen Beifall aus. Weiter ging es mit populärer Männergesangsliteratur: Locker und leicht begannen die einzelnen Stimmen mit bekannten Liedern, wie "Kein Feuer, keine Kohle", oder "Wisst ihr wo ich gerne weil".

Im direkten Kontrast setzte dann der 2001 ins Leben gerufene gemischte Tochterchor Blue Notes gewohnt modern zu einer Reise durch Gospel, Jazz und Pop an. Dem schnellen Anfangslied "Good News" folgte das Kirchenlied "May the road". Kurz vor der Pause wurden die zahlreichen Besuchern und stehen geblieben Passanten im Biebertal mit dem gefühlvollen Lied "Can´t help falling in love" überrascht.

Nach der Pause trug das langjährige Cäcilia-Mitglied und Dichter Norbert Rickenbrock ein Heimatgedicht vor. Dieser schönen Darbietung folgte der Chor passend mit dem Lied "Heimat". Den klangvollen Abschluss lieferten die Blue Notes mit "So happy together" und "Can you feel the love tonight" von Elton John. Sowohl das Publikum, als auch die Sänger ließen sich indes nicht von kleinen Schauern beeindrucken. "Ich hoffe einfach, dass wir den Zuschauern eine musikalische Freude bereiten konnten", erklärte Blue Notes-Chorleiter Phillip Schreiber. Und das taten sie wahrhaftig: Ein anhaltender Applaus war das beste Indiz. Bei einer Feier in der Grillhütte wurde später noch viel gelacht und natürlich über das Konzert philosophiert.

Auf Tuchfühlung mit dem Landesvater

Mendener Zeitung (Jutta Rudewig) vom 25. August 2006

Was am Sonntag auf dem Burgplatz in Düsseldorf noch passieren wird, ist für den heimischen Meisterchor amante della musica eigentlich nur noch Formsache. Die Meistersinger werden gemeinsam mit den Bläck Fööss "Ein Lied für NRW" vortragen und eine Viertelstunde lang Kostproben ihres Könnens geben. Als ein Chor unter vielen, die zum NRW-Geburtstagsfest geladen sind... Wesentlich nachhaltiger werden die Erinnerungen an die Fernsehparty am Mittwochabend sein, an der amante neben einer Singegemeinschaft aus Köln als einziger Chor Nordrhein-Westfalens auf der Bühne stand und während der Party "60 Jahre NRW - Die große Geburtstagsshow" das soeben von WDR-Intendant Fritz Pleitgen an Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in Form eines mp3-Files überreichte "Lied für NRW" intonierte.

"Die ganze Geschichte war ein irrer Aufwand. Wir sind drei Tage lang mit jeweils 30 Leuten da hin gefahren. Montag nach Köln, Dienstag und Mittwoch nach Düsseldorf. Unter‘m Strich hat‘s Spaß gemacht. Es ist schon ein geiles Gefühl, vor siebentausend Menschen zu singen", fasst Vorsitzender Lars Becker seine Eindrücke zusammen. Ursprünglich, so lässt er sich über die Schulter in die Chorliteratur schauen, sei das Lied etwas altbacken dahergekommen. Komponist D. Mensinger habe dann kurzfristig den Notensatz verändert und etwas mehr Pep in die Komposition gebracht.

"Ein Abend reichte aber aus, um das Lied einzustudieren", so Becker. Im Funkhaus am Wallrafplatz in Köln wird am Montag ein Halb-Playback aufgezeichnet - die Verantwortlichen sind in Sorge darum, dass der ausschließliche Live-Gesang vielleicht doch nicht klappt. Vor Ort im Funkhaus sind auch am Montag bereits die Bläck Fööss. Nett, freundlich, zugänglich. Eine Kölner Mundart-Band halt mit Bezug zur Basis.

Zweiter Akt: Am Dienstag begleiten die heimischen Meistersinger die Durchlaufprobe in Düsseldorf, bei der auch Kanzlerin Angela Merkel schon mal testweise vom Video-Bildschirm grüßt. Alles klappt wie am Schnürchen. Man singt vor 600 Neugierigen, die Live-Acts der ganz Großen sind nur gespielt, aber immerhin ist das Moderatorenteam - die Rheinländerin Judith Schulte-Loh und der Westfale Bernd Stelter - schon echt.

Am Mittwoch trifft sich amante früh am Nachmittag, um einmal mehr die Fahrt nach Düsseldorf anzutreten. Viele der Sänger haben sich extra den Nachmittag frei genommen, um Pünktlichkeit zu garantieren. "Wir sind zeitig am Burgplatz, konnten uns ein bisschen den Backstagebereich ansehen und darauf warten, dass die Zeit vergeht", so Becker. Zeit, die den Sängern aus dem Sauerland dann allerdings lang wird. Denn im Gegensatz zu den hofierten Superstars sind sie halt "nur" die Sänger aus dem Sauerland, die irgendwann am Ende der Show singen dürfen und die sich sogar um ihre Verpflegung selbst kümmern müssen. So kommt es, dass die Singegemeinschaft den Beginn der NRW-Geburtstagsparty lediglich auf zwei Großbildschirmen erlebt - in einem Restaurant, in das sie der Hunger getrieben hat. "Das macht natürlich viel kaputt. Man freut sich auf eine solche Gelegenheit und kommt sich dann so unbetreut und verloren vor. Mit den Stars in Kontakt zu kommen, ist so gut wie unmöglich. So Leute wie Sasha oder Nena wollen das gar nicht. Die kommen eine Minute vor dem Auftritt angerauscht, singen und sind eine Minute danach wieder verschwunden."

Um 21.43 Uhr dann der große Moment: Während auf der Talk-Bühne die neue nordrhein-westfälische Hymne an Landesvater Rüttgers überreicht wird, nimmt amante della musica still und leise Aufstellung auf der Musikbühne. Die Einspielung beginnt, der Rest ist Routine. Erst hinterher wird man feststellen, dass zwei, vielleicht drei Gesichter aus Menden überhaupt auf dem Bildschirm zu sehen sind. Die Lokalmatadore aus Köln laufen den Sauerländern vor den Kameras den Rang ab.

Schluss. Die letzten Töne der neuen NRW-Hymne sind noch nicht ganz in der Dunkelheit über dem Rhein verhallt, da wird schon an den Füßen der Bühne geschraubt. Die Roadies wollen abbauen, die Party ist vorbei. Im Catering-Zelt ergibt sich dann doch noch die Gelegenheit mit dem - auf die Sichtweise kommt‘s eben an - ganz Großen zu plaudern. Landesvater Rüttgers gesellt sich zu den Sängerinnen und Sängern aus Menden "Wir waren überrascht, wie kommod der so ist!" Freundliche Worte auch von Moderator Bernd Stelter. Gemeinsame Fotos? Natürlich, kein Problem.

Ziemlich weit nach Mitternacht treffen die amante-Sänger wieder in Menden ein. Sie sind kaputt, müde, ausgelaugt. Drei Tage, in denen sie eigentlich nichts gemacht haben. Aber das ewige Warten war anstrengend. Die eigentliche Show sehen sie sich später aus der Konserve an. Jetzt wollen sie erstmal nur eins: Schlafen!

 

 

September 2006

Michael Oel neuer Chorleiter bei amante

27. September 2006 (Artikel von Westfalenpost und Mendener Zeitung)

MZ-Artikel Nr. 1 von Jutta Rudewig:

„Im Grunde ist das ein Sauhaufen. Aber Du wirst schnell merken, was für eine verschworene Gemeinschaft dieser Sauhaufen ist!“ Kernig begrüßte gestern Abend Klaus Levermann seinen Nachfolger in der Chorleitung des Meisterchores „amante della musica“. Und legte in seinen Abschiedsworten an den Chor noch eins nach: „Und wenn der nicht so spurt, wie Ihr das wollt, dann sagt mir Bescheid...“

Der Rest sollte an dieser Stelle zensiert bleiben, waren doch die Worte des scheidenden Chorleiters sicher nicht für den Abdruck gedacht, sondern eher der Versuch, Emotionen unter Kontrolle zu behalten. Denn „Nach ungefähr 840 Chorproben wird das heute Abend schon komisch sein, hier aus dem Raum zu gehen!“

Zwanzig Jahre leitete Klaus Levermann die Geschicke des Meisterchores und formte die Gemeinschaft zu dem, was sie heute ist: Ein Chor, der am 1. Oktober im Berliner Dom den Hauptgottesdienst gestaltet und sich dabei wahrlich nicht verstecken muss.

Gestern Abend gab er offiziell den symbolischen Dirigentenstab an den Letmather Michael Oel weiter. Voran gegangen war die Bewerbung Oels und eines Mitkandidaten in der Aula der Regenbogenschule. Michael Oel brachte an diesem Abend „Bohemian Rhapsody“ als Chorsatz zum spontanen Einstudieren und als Überraschungsliteratur für amante mit. Eine gelungene Überraschung, wie sich später herausstellte, nachdem mit Beratung von Professor Michael Schmoll die Wahl auf den Musik- und Mathematikpädagogen fiel. „Ich steh unheimlich auf Queen. Ich bin ein Pop-Swing- und Gospel-Typ, und ich habe einen Chor gesucht, der dabei mitzieht“, begründete Oel die Wahl seiner „Arbeitsprobe“. Dass der Chor mitziehen wird, zeigt sich in dem einmütigen Abstimmungsurteil.

Am Samstag fährt amante nach Berlin – Abschiedstour und Abschiedsfeier für Klaus Levermann. Nach den Herbstferien wird sich „der Neue“ dann in die Probearbeit stürzen. Und daran, dass er dies mit Feuereifer tun wird, besteht spätestens seit gestern Abend kein Zweifel mehr. Die Ziele sind hoch gesteckt. amante möchte im kommenden März am Leistungssingen Sing- und Swing-Festival des Sängerbundes NRW in Hamm teilnehmen.

„Ich weiß, dass das große Schuhe sind, die ich mir da anziehe. Ich habe bei meiner Vorstellung Lampenfieber gehabt. Und als Chorleiter am Ende der Chorprobe eine Gänsehaut“, sagt Oel. Und man merkt ihm die Freude an, mit der er an seine neue Aufgabe geht.

MZ-Artikel Nr. 2 von Jutta Rudewig:

„Niemals geht man so ganz“. Was das kölsche Original Trude Herr vor vielen Jahren treffender nicht hätte formulieren können, trifft ohne Zweifel auch auf den scheidenden Chorleiter des Mendener Meisterchores amante della musica zu. In gegenseitigem Einvernehmen, so war im Rahmen der Jahreshauptversammlung zu Jahresbeginn zu hören, habe man sich getrennt. Deutlich wurde den Gerüchten entgegen getreten, dass die zum Ende des Jahres 2006 beschlossene Beendigung der Zusammenarbeit keinesfalls das Ergebnis von irgendwelchen Meinungsverschiedenheiten oder gar Zerwürfnissen sei. „Wir haben mehrere intensive Gespräche geführt und sind einfach gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass das Jubiläumsjahr der richtige Zeitpunkt für einen Chorleiter-Wechsel ist“, konstatierte seinerzeit der 1. Vorsitzende Lars Becker gegenüber unserer Zeitung.

Im Frühsommer begann die intensive Suche nach einem geeigneten Nachfolger. „Wir sind sehr froh gewesen, dass uns mit Professor Michael Schmoll ein versierter Berater zur Verfügung gestanden hat“, lobte Lars Becker bei der Vorstellung des neuen Chorleiters am Dienstagabend das Engagement des Bundeschorleiters des Sängerbundes NRW und Ehrenmitgliedes von amante. 14 weibliche und männliche Kandidaten zwischen 35 und 55 Jahren - zum Beispiel aus Arnsberg, Hagen, Dortmund, Olpe, Siegen, Schwerte, Kirchhundem, Hamm und Soest - standen am Ende der Suche auf einer Liste.

amante lud schließlich die Kandidaten der engeren Wahl zu einer „Probe-Probe“ ein – ein eher ungewöhnliches Verfahren, zu dem längst nicht alle Dirigenten bereit waren. Die Wahl fiel am Ende auf den Musikpädagogen Michael Oel - wir berichteten.

Der neue Chorleiter ist verheiratet, Vater zweier Söhne und einer Tochter und geboren am 8. März 1966. Sein geistiger Wegbegleiter, der Letmather Gebhard Reichmann, brachte ihn schon in frühen Kinderjahren zur Musik und später zum Musikstudium an der Universität Dortmund. Michael Oel leitet Chöre schon seit Mitte der 80-er Jahre. Konzertreisen führten ihn nach Polen, Wales und durch ganz Deutschland. Sein musikalischer Schwerpunkt liegt auf der Leitung von vier Chören im Sängerbund Nordrhein-Westfalen.

„Wir sind sehr froh, in Michael Oel einen engagierten und hochmotivierten Nachfolger für Klaus Levermann gefunden zu haben, “ so Becker. Nach der Berlin-Fahrt steht für amante im neuen Jahr vom 19. bis 21. Januar 2007 ein Arbeitswochenende in der Musikakademie Dümmersee an. Geplant ist auch ein weiteres Coaching mit einem hochkarätigen auswärtigen Dozenten, damit der Meisterchor beim Leistungssingen Sing-und Swing-Festival des SBNRW in Hamm am 24. März 2007 glänzend abschneidet.

WP-Artikel von Laura Oswald:

Eine Ära geht zu Ende. Nach mehr als 20 Jahren legt Musikdirektor FDB Klaus Levermann sein Amt als Chorleiter bei amante della musica Menden nieder. Am Dienstag fand die letzte reguläre Probe in der Aula der Regenbogenschule statt.

Bei der Probe war ihm anzusehen, dass ihm der Abschied schwer fällt. Schließlich war amante sein erster eigener Chor, den er im Alter von 22 Jahren gründete. „Es wird sicherlich komisch sein, aber ich blicke auf rund 840 Chorproben zurück. Es war eine schöne Zeit. Außerdem komme ich dienstags auch weiterhin her, denn nach amante probt VokalArt.” Viel hat Levermann in 20 Jahren erlebt: An zahlreichen Probenwochenenden trainierte er mit seinen Sängerinnen und Sängern für Leistungssingen in ganz NRW. Auf einigen Chorfahrten sang, lachte und tanzte er mit „seinem Baby”: zweimal in Wales, in der Toscana, am Bodensee, in Wien und Budapest.

An seinen Nachfolger gewandt sagte er mit einem Augenzwinkern: „Im Grunde übernimmst du hier einen Sauhaufen, aber einen Sauhaufen mit Qualität.”

Am 17. Oktober übernimmt Michael Oel, der einstimmig gewählt wurde, das Amt des Chorleiters. Der 40-Jährige Dortmunder wurde schon vor knapp zwei Jahren Levermanns Nachfolger beim Sauerländischen Polizeichor. Am Dienstag unterschrieben Michael Oel und amante-Vorsitzender Lars Becker die Chorleitervereinbarung. Oel bekam das Chor-T-Shirt überreicht, welches er auch gleich anziehen musste. Seine neue Aufgabe bezeichnet er als „unglaublich aufregend”. „Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit euch. Die Schuhe, die ich mir anziehe, sind riesengroß, aber mit eurer Hilfe passe ich da hoffentlich rein”, sagte er vor den Sängerinnen und Sängern.

Am Samstag geht amante wieder auf große Konzertreise, diesmal für sechs Tage nach Berlin. Klaus Levermann wird noch ein letztes Mal dabei sein. Am letzten Abend in der Hauptstadt schmeißen „seine Kinder” eine rauschende Abschiedsparty für ihn. Es wird wohl ein tränenreicher Abschied.

Sänger von Concordia erkunden Bamberg

26. September 2006 (Mendener Zeitung)

Am Freitag, 15. September, trafen sich die Sänger des MGV Concordia Lendringsen, Angehörige und Freunde um 7 Uhr zu einer dreitägigen Busfahrt nach Bamberg. Bei herrlichem Wetter ging es zunächst nach Kassel. Hier nahm der Chor an einer circa zweistündigen, interessanten Besichtigung des dortigen VW-Werkes teil.

Nach einer größeren Mittagspause traf die Reisegruppe schließlich in Bamberg ein. Zusammen mit einer Stadtführerin lernte man noch am gleichen Abend die wunderschöne Altstadt kennen. Der Rest des Abends stand zur freien Verfügung. Viele nutzen diese Gelegenheit zu einem Besuch der zahlreichen Brauhäuser. Hier probierten einige auch das bekannte Rauchbier. Der Geschmack nach Bier und einem daneben gelegten Schinken konnte bei den Sauerländern jedoch keinen Anklang finden, so dass man schnell zu einem "ordentlichen" Bier wechselte.

Am nächsten Morgen hatte der Chor ausgiebig Zeit das ausgezeichnete Frühstücksbuffet zu genießen, um anschließend einen Stadtbummel zu unternehmen. Am frühen Nachmittag traf sich dann die Sängerfamilie zur Besichtigung des Benediktinerklosters und des Klostergartens auf dem Michaelsberg. Bei ausgezeichnetem Wetter genossen viele von hier aus den wunderschönen Blick auf die Stadt Bamberg. Am späten Nachmittag ging es zur Schifffahrt auf die Pregnitz und abends zu einer Besichtigung der ältesten Brauerei Bambergs, des "Klosterbräu".

Nach der Führung saß man noch gemütlich im Gewölbekeller zusammen. Dies nutzen die Sänger, um sich mit einem anderen Chor, der ebenfalls anwesend war, einen kleinen "Sangeswettstreit" zu liefern. Ein gelungener Abend, bei dem so manches Lied gesungen wurde.

Am Sonntagmorgen besichtigte die Reisegruppe eine der bekanntesten Wallfahrtskirche Frankens, die Basilika "Vierzehnheiligen", die von dem berühmten Baumeister Balthasar Neumann erschaffen wurde. Nach der Besichtigung des beeindruckenden Bauwerks stand die Rückreise am. Am späten Abend trafen die Sänger wohlbehalten wieder in Lendringsen ein.

Herbstkonzert des MGV 1903 auf der Wilhelmshöhe

25. September 2006 (Mendener Zeitung)

Greenhorn ist eine höchst ärgerliche Bezeichnung für den, der neu und unerfahren im wilden Westen sein Glück versucht. - Bei Karl May mag das stimmen, doch am Samstag war dies eine Fehlinterpretation. Die "Greenhorns" sind das Jugendblasorchester Menden und präsentierten das Lied "Ein Strauß bunter Melodien".

Dieser Titel schien wie das Motto des gesamten Samstagabends, denn acht Gesangs- und Musikvereine sorgten auf der Wilhelmshöhe für eine Reise durch die klingende Welt der Musik. Unter dem Motto "Wie es euch gefällt" veranstaltete der MGV 1903 Menden (Klappbuxen) ein Herbstkonzert. Neben den Gastgebern wirkten der MGV Liederkranz Schwitten, der Frauenchor Hüingsen, der MGV Eintracht Breckerfeld und der MGV Frohsinn Nachrodt mit. Erstmalig waren auch der Familienchor der St. Vincenzgemeinde "Canta Famiglia", der Jugendchor "Voice For Life" und die "Greenhorns" dabei.

Sie boten ein abwechslungsreiches und gelungenes Konzert. Die Bandbreite der musikalischen Darbietungen reichte von Udo Jürgens Schlager "Griechischer Wein" über Volkslieder wie "Kein schöner Land" bis hin zum Gospelsong "Nobody knows". Auch ein Potpourri aus der Operette "Die Fledermaus" stand auf dem Programm. Nicht nur deutsche, sondern auch englische Lieder wurden gesungen.

A cappella oder mit Klavierbegleitung zeigten die Chöre in hellen und klaren, tiefen und vollen Tönen ihr musikalisches Können. Durch den Abend führte Theo Mellmann sen. vom MGV 1903 Menden, die Gesamtleitung hatte Heinrich Mainka, Chorleiter des MGV 1903 Menden inne. Die Gesänge der Chöre machten die Kraft der Musik erlebbar. Flottes, wie das vom MGV 1903 Menden dargebrachte Lied "Julischka", und Getragenes wie der "Abendfrieden" vom MGV Liederkranz Schwitten bekamen großen Applaus des fachkundigen Publikums.

Die Männergesangsvereine Eintracht Breckerfeld, Frohsinn Nachrodt, Liederkranz Schwitten und 1903 Menden stimmten am Ende des musikalischen Programms gemeinsam "Jerusalem" an, ein Highlight der klangvollen Weltreise. "Was wäre das Leben ohne Musik? - Darum sagen wir Danke" erklärte Katrin Mestermann von "Voice For Life" in einer kurzen Ansprache. Der Chor dankte mit dem Lied "Thank you for the music" - zugleich ein gelungenes Resümee des Abends.

Wehmütig erklang zum Abschied das Schifferlied

1. September 2006 (Mendener Zeitung, Johannes Bonnekoh)

Ein letztes Mal rückten die Mitglieder des Mendener Traditionschores "Quartettverein von 1922 e.V." gestern Abend das Klavier im großen Saal des Hauses Oberkampf zurecht. Ein letztes Mal für "ihren" Theo Sparenberg, der nach knapp 20 Jahren den Dirigentenstab endgültig aus der Hand legte.

"Es hat mir immer viel Spaß gemacht, mit dem Quartettverein zu arbeiten", sagte ein sichtlich gerührter 73-Jähriger. Denn natürlich entließen die Herren mit den sonoren Stimmen "ihren" Theo nicht sang- und schon gar nicht klanglos. Sie zogen unter seiner Stabführung gestern Abend noch einmal alle Register. Schließlich war es Theo Sparenberg selbst gewesen, der mit dem Chor Stationen wie "Menden in Liedern und Bildern", "Lieder der Romantik", Auftritte bei der "Lesebühne", der Reihe "Liederliches" oder dem viel gelobten Chorkonzert zum runden Geburtstag des Klangkörpers 1997 und und und die nötigen stimmlichen Voraussetzungen beigebracht hatte.

Ein Lieblingslied? Einen Lieblingskomponisten? Theo Sparenberg, der auch lange Jahre Kreischorleiter im Sängerkreis Hönne-Ruhr war und weitere namhafte Chöre dirigierte, verneint. "Nein, Chormusik mag ich zu sehr. Wenngleich: Ich denke schon die deutschen Volkslieder und auch die Kompositionen der Romantik, das war schon die richtige Chorliteratur für uns. "

Eine Urkunde, die alle Quartettvereins-Sänger unterzeichneten und ein Geschenk gaben sie gestern bei Menne Oberkampf ihrem Theo mit. Der gebürtige Bösperder, der heute in Garbeck wohnt, bleibt dem Chor verbunden. "Ich muss sagen: Die Männer können nicht nur singen, die können auch feiern. Der Zusammenhalt stimmt. Ich habe mich immer wohlgefühlt." Und dann sang der Quartettverein ihm noch einmal das Schifferlied. Anrührend und aus tiefsten Herzen. Und die Augen wurden feucht. Ein Abschied nach Maß für einen Vollblutmusiker.

 

 

Oktober 2006

Persönliche Gründe: Dirk Becker ist zurückgetreten

29. Oktober 2006

Dirk Becker hat vor wenigen Tagen in einem persönlichen Schreiben an die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes seinen Rücktritt als 1. Vorsitzender des Sängerkreises Hönne-Ruhr bekannt gegeben. Er machte ausschließlich persönliche Gründe für diesen Schritt verantwortlich, der ihm nach vielen Jahren sehr schwer gefallen sei.


Zurückgetreten: D. Becker

Er bat keine zwei Wochen nach dem zweiten Delegiertentag 2006 in Halingen um Verständnis für seine Entscheidung, die endgültig sei. Kommissarisch leitet Gudrun Höppner, die wie alle Mitstreiter Beckers im Amt völlig überrascht worden war, die Amtsgeschäfte des Sängerkreises. Dirk Becker hat sich zeitgleich auch aus dem Kuratorium der Chorstiftung NRW und aus dem Ausschuss für Jugendangelegenheiten im Sängerbund NRW zurückgezogen.

Stellvertretend für den Vorstand des Sängerkreises an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Dirk für sein jahreslanges ehrenamtliches Engagement, das den Sängerkreis ein gutes Stück nach vorne gebracht hat.

MGV Cäcilia Eisborn will mit Frauen singen

26. Oktober 2006

Süderländer Volksfreund (Volker Griese)

Der Vorstand des MGV "Cäcilia" Eisborn trägt sich mit dem Gedanken, den Männergesangverein in einen gemischten Chor umzuwandeln. "Da sich in letzter Zeit unsere Sängerzahl auf 17 Sänger verringert hat und der Probenbesuch sich aus verschiedenen Gründen bei 12 bis 14 Sängern bewegt, ist es an der Zeit, sich über die Zukunft des Chorgesanges in unserem Verein klar zu werden", erklärte Schriftführer Albert Spiekermann gegenüber dem Süderländer Volksfreund.

Eine Möglichkeit, dem 1905 gegründeten Männerchor neuen Schwung zu verleihen, sieht der Vorstand nun darin, auch Frauen in den Chor aufzunehmen. "Wir haben uns - auch im Einvernehmen mit unserem Chorleiter Hans-Jürgen Glander - dahingehend verständigt, dass wir Sänger und Sängerinnen ansprechen wollen, um zukünftig gemeinsam zu proben und uns bald als gemischter Chor der Öffentlichkeit vorstellen wollen", erklärte Spiekermann weiter.

Interessierte Männer und Frauen sind deshalb ab sofort eingeladen, donnerstags an den Chorproben teilzunehmen. Sie finden immer von 20 bis 21.30 Uhr in der Eisborner Schützenhalle statt. Der MGV "Cäcilia" Eisborn wäre der zweite Balver Männerchor, der durch die Aufnahme von Sängerinnen zum gemischten Chor würde. Vor neun Jahren war bereits aus dem MGV "Concordia" Beckum ein gemischter Chor geworden.

Erstes eigenes Konzert von ad libitum menden

20. Oktober 2006

Sie waren bereits im Fernsehen zu sehen und hören, haben an einem Beratungssingen teilgenommen, sich daraufhin für das Leistungssingen im Sängerbund Nordrhein-Westfalen angemeldet und das gesteckte Ziel erst im Mai auf der Wilhelmshöhe mit Bestnoten erreicht, sie haben Gottesdienste gestaltet und außerhalb der Stadtgrenzen ihr Können bewiesen: Die Rede ist von den zehn Sängerinnen und Sängern des gemischten Ensembles ad libitum menden, die sich selbst gerne als Wohnzimmerchor bezeichnen.


In der HGG-Kapelle hat ad libitum menden am Mittwochabend intensiv
mit Thomas Michaelis (2.v.l.) von den 6-Zylindern geprobt.       Foto: Lars Becker

Was in der noch so jungen Geschichte der erst im Januar 2005 aus der Taufe gehobenen Singgemeinschaft fehlt, ist ein eigenes Konzert. Das wird sich schon sehr bald ändern: Für Sonntag, 29. Oktober 2006, lädt ad libitum unter dem Motto „… wie es uns gefällt“ in die neu gestaltete Kapelle des Heilig-Geist-Gymnasiums ein. Um 17 Uhr beginnt ein Chorabend mit Auszügen aus den verschiedensten Genres, den das Männerensemble „Men at voice“ mit Dirigent Ulrich Düllberg bereichern wird. Außerdem sind Instrumental-Solisten mit von der Partie.

Dem freudigen Anlass entsprechend sind die Aktiven von ad libitum seit Wochen, ja Monaten dabei, ihr Repertoire ständig zu erweitern und zu perfektionieren. Und damit das auch klappt, haben sie sich erst am vergangenen Mittwoch prominente Hilfe aus Münster in die HGG-Kapelle geholt: Drei Stunden lang coachte Thomas Michaelis, Gründungsmitglied der bekannten a capella-Formation „6-Zylinder“, ad libitum menden – und zeigte sich nachher positiv überrascht.

„Man muss ja bedenken, dass dieser Chor trotz seiner erfahrenen Sänger noch sehr jung ist. Dafür ist der Klang wirklich sehr schön, sehr ausgewogen. Die Intonation war sehr gut. Wenn man bedenkt, dass für die Damen und Herren das erste Konzert ansteht, sind wir in einem rasanten Tempo durch die Stücke gegangen und haben wirklich viel geschafft“, resümierte Michaelis nach einem Abend, „der aufgrund der intensiven Arbeit wie im Flug vergangen ist".

Seit die „6-Zylinder“ – am 12. Januar 2006 mit der Tournee „101 Tenöre“ in Menden zu Gast gewesen – mit dem Sängerbund NRW eine partnerschaftliche Beziehung eingegangen sind, häufen sich bei Michaelis (singt selbst Alt und Bariton, gilt als der Mann der Gesichtsmuskeln und der Beinarbeit, die zur Chorarbeit zwingend dazu gehören) die Anfragen für Coachings wie am Mittwoch. „Kontakte sind entstanden, Chöre haben angefragt. Das war jetzt auch über Klaus Levermann so“, erzählt Michaelis.

Levermann selbst ist zwar der musikalische Leiter von ad libitum menden, hält sich aber lieber als Sänger im Tenor und damit im Hintergrund auf. So sind seine dirigierenden Armbewegungen und Kommandos auch während der Sonderprobe mehr für die Sängerinnen und Sänger selbst als für den neutralen Beobachter wahrzunehmen. Und dennoch klappt’s prima, füllt sich die HGG-Kapelle immer wieder mit einem tollen Klangteppich, der Appetit auf den 29. Oktober macht.

Schnell ist der Chor dank Michaelis’ Erfahrung aufgewärmt und eingesungen, geht es an Details wie die richtigte Körperhaltung, die Choraufstellung oder auch den Auf- und Abtritt. Am Ende steht die gemeinsame Erkenntnis von Chor und Coach, dass man trotz aller Nervosität für das erste eigene Konzert gut gerüstet ist.

Tickets zum Preis von 6,50 Euro (50 Cent fließen in die Chorstiftung NRW) sind in der Buchhandlung Daub, bei Akzente, über die Homepage (adlibitum-menden.de), bei allen Aktiven und auch noch an der Abendkasse erhältlich. Für Kinder bis zwölf Jahre ist der Eintritt frei. Aufgrund der begrenzten Sitzplatzkapazität in der HGG-Kapelle wird empfohlen, sich rechtzeitig um Tickets zu kümmern und am Abend rechtzeitig vor Ort zu sein.

Sängerkreis tagte und verkleinerte Vorstand

14. Oktober 2006

Keine zwei Stunden dauerte der zweite Delegiertentag in der Gaststätte Hoenhorst, da waren wichtige Weichen gestellt. Allerdings konnte kein Nachfolger für Lars Becker im Amt des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit gefunden werden.

Die ausrichtende Liedertafel Halingen begrüßte die Delegierten der Chöre (fünf fehlten unentschuldigt) musikalisch. Unter der Leitung von Ida Biernat stimmte der Gemischte Chor die Delegierten ein.

Im Mittelpunkt der Tagung standen wichtige Änderungen im Vorstand. So wurde dem von Dirk Becker gestellten Antrag, die Posten der beiden Beisitzer zu streichen, einstimmig stattgegeben. In der Folge ging es darum, die nach dem Rücktritt von Lars Becker vakanten Posten Jugendsprecher und Referent für Öffentlichkeitsarbeit neu zu besetzen. Als Jugendsprecher wird bis zur nächsten Wahl Gudrun Höppner fungieren. Sie wurde einstimmig gewählt und wird dieses Amt neben dem der 2. Vorsitzenden bekleiden. Ein Referent für Öffentlichkeitsarbeit konnte dagegen nicht gefunden werden, der Posten bleibt bis zum März 2007 unbesetzt.

In der Folge gingen der SK-Vorsitzende Dirk Becker und Kreischorleiter Heinz-Dieter Baumeister auf wichtige Projekte des Sängerbundes NRW ein. So wurde das Thema Liedergarten noch einmal diskutiert, ebenso wurden die Chorstiftung NRW und die Zusammenarbeit zwischen Westlotto und dem SBNRW diskutiert.

Dirk Becker stimmte die Chöre außerdem auf die Märkischen Chortage 2007 ein. Vom 1. bis 9. September werden der Märkische Chorverband sowie der Märkische Kreis die dritte Auflage ausrichten. Geplant sind ein durch den Kreis "rollendes" Konzert sowie Veranstaltungen in den drei Sängerkreisen (neben Hönne-Ruhr gehören Lüdenscheid und Iserlohn zum Chorverband). Außerdem sollen die Chöre in dieser Zeit vermehrt in Seniorenheimen und Krankenhäusern singen, um auch den sozialen Charakter herauszustellen.

Auf die heimischen Singgemeinschaften warten also viele wichtige Projekte und Termine.

Herbstkonzert beim MGV Sängerbund Fröndenberg

12. Oktober 2006

Unter dem Motto "Freunde lasst uns singen" steht das Herbstkonzert des MGV Sängerbund Fröndenberg, das am Sonntag, 5. November, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Stiftsgebäudes beginnt. Unter Mitwirkung von Kathrin (Blockflöte) und Stephanie Lecking (Klavier) tragen die Sänger Lieder von der Liebe und vom Wein vor.

Mit dem Motto-Lied "Freunde lasst uns singen" von Otto Groll wird das Konzert eröffnet. Danach werden neben den flotten Weisen "Frisch gesungen, Mala Moja" auch Welterfolge von Elvis Presley und Rod Stewart "Are you lo-nesome tonigth" und "Waltzing Mathilda" in den deutschen Fassungen "Bist du einsam heut Nacht" bzw. "Morgen Mathilda" vorgetragen.

Der zweite Teil handelt überwiegend vom Wein. Nach dem Marsch "Frei weg" folgen so bekannte Lieder wie "Ich weiß ein Fass in einem tiefen Keller", "Lob des Rheins" und "Das macht der alte Schlendrian". Zum Ab-schluss singt der Chor mit Klavierbegleitung auf vielfachen Wunsch "Teure Heimat" aus Nabucco von Giuseppe Verdi.

Zwischendurch wird das Programm durch ernste und heitere Musikstücke der beiden Solistinnen mit Blockflöte und Klavier abgerundet. Die Gesamtleitung liegt wie immer in den bewährten Händen von Rainer Lecking.

Einlass zu dem Konzert ist ab 16.15 Uhr, der Eintrittspreis betragt zehn Euro. Wie auch die Jahre zuvor ist in diesem Preis der Verzehr von zwei Getränken nach Wahl enthalten. Ebenfalls werden in der Pause wieder Schnittchen kostenlos gereicht.

Karten sind ab sofort bei allen Sängern sowie telefonisch bei Heino Richter (Ruf 02373-70273) oder Werner Mrozik (Ruf 02373-72304) erhältlich.

amante verabschiedet sich von Klaus Levermann

10. Oktober 2006

"Danke für die Lieder, wir war‘n ein tolles Team!" Mit dem von Vizechorleiterin Andrea Ferber eigens umgetexteten Abba-Titel "Thank you for the music" sowie einer vergoldeten, gerahmten und signierten Schallplatte haben sich die Sängerinnen und Sänger von amante della musica menden am vergangenen Donnerstag im Rahmen der einwöchigen Konzertreise nach Berlin nach 20 Jahren endgültig von ihrem Chorleiter Klaus Levermann verabschiedet.


  Klaus Levermann bekam eine goldene Schallplatte.

An einem Abend voller Emotionen im Spandauer Sport- und Wellness-Hotel "Centrovital", wo der heimische Meisterchor perfekt untergebracht war, dirigierte Levermann zum letzten Mal die von ihm selbst 1986 gegründete Singgemeinschaft. Er dankte ausdrücklich allen aktuellen und ehemaligen Aktiven wie Vorstandsmitgliedern, wünschte seinem Nachfolger Michael Oel merklich gerührt noch einmal viel Erfolg und überreichte dem 1. Vorsitzenden Lars Becker symbolisch seine Stimmgabel mit der Bitte, diese an Oel weiterzugeben.

"Dass für mich bei euch heute wirklich alles vorbei ist, kann ich noch nicht richtig fassen. Das passiert vielleicht erst, wenn ich euch zum ersten Mal wieder höre und nicht vor euch stehe. Bleibt, wie ihr seid. Ihr seid klasse", sagte Klaus Levermann, der mit seiner ganzen Familie in die Bundeshauptstadt gereist war, unter dem großen Beifall der ganzen Reisegruppe. Natürlich wurde es an diesem Abend im internen Kreis noch sehr spät, natürlich musste oder durfte der scheidende Dirigent noch so manches Stück dirigieren und natürlich flossen reichlich Tränen.

Vor seinem Abschied hatte Klaus Levermann noch das große Vergnügen, amante della musica bei den offiziellen Auftritten in Berlin zu dirigieren. Als besonders imposant erwies sich die musikalische Gestaltung des Hauptgottesdienstes im Berliner Dom. Das Gotteshaus war mit rund 600 Besuchern bestens gefüllt, der heimische Chor präsentierte das "Ave Verum" von Gounod, Auszüge aus der Bruckner-Messe und das "Save us o lord" besser als in allen Proben - Gänsehaut pur in der herrlichen Akustik des Doms. Der Chor war sogar mit Plakaten angekündigt worden.

Nicht minder beeindruckend waren drei Tage später allerdings die Liedvorträge im Plenarsaal des Bundestages und in der Reichstagskuppel. Auf Einladung der leider kurzfristig erkrankten Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag hatte amante den Berlin-Trip organisiert und dabei auch die einmalige Gelegenheit, das Bundeskanzleramt zu besuchen.

Wie es der politische Zufall wollte, trudelten dort am letzten Mittwoch nach und nach die Spitzenpolitiker der großen Koalition zu den finalen Gesprächen in Sachen Gesundheitsreform ein, als die insgesamt 56-köpfige amante-Gruppe gerade durch das Haus geführt wurde.

So sahen die "Musikliebhaber" Edmund Stoiber, Franz Müntefering und Kurt Beck aus nächster Nähe, während sich die Journalisten aller TV-Stationen bis in die frühen Morgenstunden gedulden mussten. Selbst Fotos an den Rednerpulten im Kanzleramt, wo wenig später Angela Merkel, Stoiber und Beck ihre Statements abgaben, waren möglich. Ein Blick in den Kabinettssaal rundete die mehr als einstündige Führung ab.

Einen ungemein kurzweiligen Einblick in die Geschichte Berlins und Potsdams lieferte eine ganztägige Besichtigungstour. Höhepunkte waren der Besuch des Sony-Centers, des ehemaligen Grenzverlaufes, des Gebäudes der Wannsee-Konferenz und des Schlosses Cecilienhof, wo das Potsdamer Abkommen geschlossen wurde. Ebenfalls sehr interessant war die 75-minütige Führung im Olympiastadion Berlin.

Bei den Aktiven wie auch bei den zahlreich mitgereisten fördernden Mitgliedern und Angehörigen kam die Fahrt insgesamt sehr gut an. Die An- und Abreise per Bahn und die hohe Mobilität vor Ort durch S-Bahn, U-Bahn und Busse waren echte Pluspunkte, ebenso die Ausgewogenheit von festen Programmpunkten und Freizeit. "Besser und würdiger hätten wir uns bei unserem Klaus Levermann nicht verabschieden können. Wir alle werden diese Fahrt lange in bester Erinnerung behalten", so Lars Becker.

 

 

November 2006

Wer, Wann, Wo, Was: Alles zum Thema Leistungssingen

29. November 2006

Welcher Chor hat in welchem Jahr wo welchen Titel ersungen? Welche Singgemeinschaft plant die Teilnahme für das Jahr 2007? Alle Fragen rund um das Thema Leistungssingen im Bezug auf den Sängerkreis Hönne-Ruhr werden ab sofort in der neuen Rubrik beantwortet. Die noch fehlenden Informationen zu Orten und Jahreszahlen sollten per E-Mail übermittelt werden (lars@amante-menden.de).

Liedergarten-Meeting mit Prof. Michael Schmoll wird verlegt

29. November 2006

Die für Sonntag, 14. Januar 2007, geplante Informationsveranstaltung zum Thema Liedergarten mit Bundeschorleiter Prof. Michael Schmoll, der den Chören das Projekt näherbringen, über erste Erfahrungen berichten und aufzeigen will, was ein Chor tun muss, um selbst Pate zu werden, muss aus terminlichen Gründen verschoben werden. Der Sängerkreis bittet um Beachtung. Offiziell wurde die Absage den Chören bereits im Rahmen des außerordentlichen Delegiertentages mitgeteilt.

Tobias Holz einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt

25. November 2006

Beim außerordentlichen Delegiertentag des Sängerkreises Hönne-Ruhr in der Hüingser Gaststätte "Zum Alten Fritz" ist Tobias Holz heute Nachmittag einstimmig zum Nachfolger von Dirk Becker als 1. Vorsitzender gewählt worden. 19 von 20 Chordelegierten stimmten bei einer Enthaltung mit "Ja", Holz nahm die Wahl unter dem Applaus der Delegierten daraufhin gerne an.

              
 Nachfolger von Dirk Becker (li.) ist Tobias Holz.  

Aus den Reihen der Mitgliedschöre hatte es keinerlei Vorschläge zur Besetzung des Amtes gegeben. Sowohl Helga Zedler und Lars Becker, deren Namen genannt wurden, erklärten sofort ihren Verzicht auf einen Kandidatur. Gudrun Höppner, die den Sängerkreis seit Dirk Beckers Rücktritt in ihrer Funktion als 2. Vorsitzende kommissarisch geführt hatte, berichtete dann von der erfreulichen Tatsache, dass sich Tobias Holz ganz kurzfristig bei ihr gemeldet und seine Bereitschaft zur Kandidatur erklärt habe.

Tobias Holz nutzte gerne die Gelegenheit, sich den Chorvertretern vorzustellen: Er ist 27 Jahre alt, ledig, als Unternehmensberater selbstständig. Er singt im Bass von amante della musica menden und vom Sauerländischen Polizeichor Menden 1960, gehörte zu den Gründungsmitgliedern von VokalArt Menden. Bei amante ist er seit vielen Jahren Notenwart, im Polizeichor arbeitete er ebenfalls schon im Vorstand. Engeren Kontakt zum Sängerkreis bekam er durch die Mitarbeit im Organisationsteam des Leistungssingens in Menden.

"Ich möchte gerne dieses Amt übernehmen, weil mich die Aufgaben, die jetzt anstehen, einfach reizen", sagte Holz in Anspielung auf den 60. Geburtstag des Sängerkreises und auf die Märkischen Chortage 2007 in der ersten September-Woche. Kurz danach wurde er in geheimer Wahl einstimmig gewählt. Nach gut 45 Minuten war der außerordentliche Delegiertentag dann auch schon wieder beendet. Der hatte damit begonnen, dass die Delegierten trotz der etwas zu kurzfristigen Einladung die Beschlussfähigkeit ausdrücklich und einstimmig feststellten und die vorgelegte Tagesordnung ebenfalls absegneten.

Kammerchor und Polizeichor beim Leistungssingen erfolgreich

11. November 2006

Von Lars Becker

Den Auftakt in die Karnevals-Session 2006 werden die Aktiven des Märkischen Kammerchores und des Sauerländischen Polizeichores Menden 1960 in guter Erinnerung behalten. Denn beide Singgemeinschaften aus dem Sängerkreis Hönne-Ruhr dürfen sich ab heute Leistungschor im Sängerbund Nordrhein-Westfalen 2006 - 2008 nennen.


           Der Märkische Kammerchor überzeugte am Samstag mit seinem Auftritt.

In den Mauern des Norbert-Privatgymnasiums Knechtsteden (bei Dormagen) im Sängerkreis Neuss begeisterte der Kammerchor mit dem besten Auftritt des Tages in der Kategorie C. Vor den Augen und Ohren von Kreischorleiter Heinz-Dieter Baumeister, der auch seinen Bruder Wolfgang mitgebracht hatte, brachten die 23 Sängerinnen und Sänger mit Dirigent Maurizio Quaremba das Wahlchorwerk "I will praise thee, o lord" (Kurt Nystedt/22,66 Punkte), das strophische Volkslied "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten" (Friedrich Silcher/23,0) und das durchkomponierte Volkslied "Vergiss mein nicht" (Michael Schmoll/22,66) ausdrucksstark und klangvoll zu Gehör. Kompliment!


         Der Sauerländische Polizeichor Menden 1960 auf der Bühne in Knechtsteden.

Der Polizeichor hatte sich für das Wahlchorwerk "Sanctus" (Friedrich Silcher/19,0), das strophische Volkslied "Die Loreley" (Friedrich Silcher/21,0) und das durchkomponierte Volkslied "O du schöner Rosengarten" (Kurt Lissmann/19,66) entschieden. Das Urteil der Jury (Prof. Michael Schmoll, Hermannjosef Roosen, Michael Blume) ging absolut in Ordnung und spiegelt den ausbaufähigen Leistungsstand des Chores vollauf wieder. Für Chorleiter Michael Oel war es mit dem Polizeichor die erste Teilnahme an einem Leistungssingen, der Dortmunder dirigierte auch noch den MGV Eintracht Hengsen, der ebenfalls bestand.

Erfreulich: Der Märkische Kammerchor und der Sauerländische Polizeichor werden sich auch in Zukunft leistungsorientiert präsentieren. Der Kammerchor hat sich das Ziel Meisterchor gesetzt, was angesichts des tollen, ausgewogenen Klanges absolut realistisch ist. Der Polizeichor wird voraussichtlich 2007 den Volkslieder-Leistungstitel verteidigen.

Terminübersicht bis Herbst 2007 aktualisiert

9. November 2006

Die Übersicht der Termine im Sängerkreis Hönne-Ruhr ist jetzt nach bestem Wissen und Gewissen aktualisiert worden. Die Bitte an alle Vereine: Schicken Sie Details oder Fotos zu Ihren Konzerten bitte rechtzeitig per E-Mail an info@sk-hoenne-ruhr.de.

Jubilarehrung 2006: Ein wirklich würdiger Rahmen

5. November 2006

Von Lars Becker (Text) und Tobias Schnell (Fotos/Mendener Zeitung)

Was für eine motivierende Erkenntnis für die Vorstandscrew des Sängerkreises Hönne-Ruhr: Die zentrale Jubilarehrung entwickelt sich von Jahr und Jahr noch mehr zu einem echten, feierlichen Treffen der Chorleiter, Chöre und Aktiven kurz vor Jahresende.


     Diese Jubilare wurden am Samstag auf der Wilhelmshöhe ausgezeichnet.

Am Samstagabend kamen der fast 300 Gäste auf die Wilhelmshöhe, um dem MGV Hönneglöckchen zum 50. Geburtstag sowie den langjährigen Sängerinnen, Sängern und Vorstandsmitgliedern zu gratulieren. Dazu gesellten sich vier Singgemeinschaften, die mit je drei Liedvorträgen den ansprechenden Rahmen für ein kurzweiliges Programm setzten.

Und besonders lang war auch Liste der Ehrengäste, die dem Sängerkreis gerne einen Besuch abstatteten: Rudi Düppe (Bürgermeister Menden), Helga Rath (stv. Bürgermeisterin Balve), Josef Schmidt (stv. Bürgermeister Fröndenberg), Kornelia Willuweit-Gösling (Vizepräsidentin SBNRW), Rolf Hauch (Ehrenpräsident SBNRW), Dagmar Freitag (MdB) und Hubert Schulte (MdL).

Düppe, Freitag, Hauch und Willuweit-Gösling unterstrichen in ihren kurzen Grußworten die Bedeutung des Ehrenamtes und die Vorbildfunktion des Sängerkreises Hönne-Ruhr. Hier verstehe man es bestens, die Jubilare im herrlichen Ambiente der Wilhelmshöhe in den Mittelpunkt zu stellen.


    Bekam die Urkunde für seinen 50. Geburtstag: der MGV Hönneglöckchen.

Alle vier Festredner brachten auch ihr Bedauern darüber zum Ausdruck, dass Dirk Becker als 1. Vorsitzender des Sängerkreises zurückgreten war. Sie alle wünschten Becker alles Gute für die Zukunft und dem Sängerkreis-Team und Gudrun Höppner viel Kraft und Erfolg beim Unterfangen, die entstandene Lücke adäquat zu schließen.

Gudrun Höppner selbst hatte die Gäste begrüßt und kurz über Dirk Beckers Rücktritt informiert. Sie dankte ihm unter großem Applaus der Besucher für sein jahrelanges Engagement – natürlich nicht ganz ohne die leise Hoffnung, dass Becker doch noch wieder zu einer Mitarbeit im Vorstand bereit ist.

Der MGV Volkringhausen (Leitung: Wolfgang Baumeister), ad libitum menden (Leitung: Klaus Levermann), der MGV Hönneglöckchen (Leitung: Rainer Heidemeier) und VokalArt Menden (Leitung: Klaus Levermann) brachten tolle Chorliteratur zu Gehör, zeigten die enorme Bandbreite des Gesangs an Hönne und Ruhr auf. Kornelia Willuweit-Gösling, die die Jubilare mit Urkunden, Medaillen und Anstecknadelns ehren durfte, gab allen mit auf den Weg, dem Gesang treu zu bleiben.

Einige gemütliche Stunden nach dem zweistündigen offiziellen Teil rundeten das Programm perfekt ab, den Jubilaren – aber nicht nur ihnen – wird dieser Abend lange im Gedächtnis bleiben.


      Die Jubilarehrung war am Samstag sehr gut besucht.

Folgende Jubilare aus den Chören des Sängerkreises Hönne-Ruhr wurden geehrt:

25 Jahre aktiv: Renate Geisler (Frauenchor Hönneglöckchen), Christa Jönzen, Ursula Slaby, Gudrun Vogel (alle Frauenchor Langenholthausen), Gerhard Schwartpaul, Antonius Schröer (beide MGV Eintracht Langenholthausen), Kurt Müller (MGV Hönneglöckchen), Ewald Schlünder (MGV Quartettverein 1922 Menden), Georg Penner, Helmut Broszio (beide MGV Cäcilia Hüingsen 1893), Wilfried Dorstmann (MGV Lyra 1877 Bösperde), Ewald Köthe (MGV Sängerbund 1845 Fröndenberg), Paul Kluczka (MGV Cäcilia Eisborn).
40 Jahre aktiv: Ferdi Sondermann (MGV Eintracht Langenholthausen), Werner Mrozik (MGV Sängerbund 1845 Fröndenberg), Alois Schlünder (MGV Hönneglöckchen).
50 Jahre aktiv: Werner Habbel, Helmut Schröer (beide MGV Eintracht Langenholthausen), Karl-Heinz Danne (MGV Cäcilia Eisborn), Herbert Albracht, Herbert Heimann, Reinhold Oelenberg, Friedhelm Weische (alle MGV Hönneglöckchen), Hubert Neuhaus (MGV Cäcilia Volkringhausen), Norbert Engelhardt (MGV Cäcilia 1897 Lendringsen), Josef Brüne (MGV Lyra 1977 Bösperde), Gerhard Dannhäuser (MGV Sängerbund Holzen-Bösperde).
60 Jahre aktiv: Fritz Westhoff (Gemischter Chor Liedertafel Halingen), Werner Grote (MGV Eintracht Langenholthausen 1920), Adolf Boecker (Mendener Gemeinschaftschor), Heinz Liefländer, Ferdinand Werthmann (MGV Cäcilia Hüingsen 1893), Josef Kolossa, Josef Plaßmann, Josef Neuhaus (MGV Cäcilia Volkringhausen).
20 Jahre Vorstand: Gudrun Höppner (Frauenchor Hüingsen 1977), Wilfried Weißbach (MGV Sängerbund Holzen-Bösperde).
25 Jahre Vorstand: Alfons Büdenbender (MGV Lyra 1877 Bösperde), Hubert Schönekäse (MGV Cäcilia Volkringhausen), Horst Krämer (MGV 1903 Menden).
30 Jahre Vorstand: Rolf Gödde (Mendener Gemeinschaftschor).
50-jähriges Vereinsjubiläum: MGV Hönneglöckchen 1956 Berkenhofskamp.

Stromausfall sorgt für Medieninteresse am SK Hönne-Ruhr

5. November 2006

Der knapp 30-minütige Stromausfall vom Samstagabend hat dazu geführt, dass die Deutsche Presse-Agentur (dpa) heute von den Verantwortlichen des Sängerkreises Hönne-Ruhr telefonisch wissen wollte, ob es im Rahmen der Zentralen Jubilarehrung auf der Wilhelmshöhe irgendwelche Zwischenfälle gegeben hat bzw. wie das außergewöhnliche Erlebnis "verlebt" wurde.

Der Sängerkreis konnte davon berichten, dass Kerzen angezündet und dazu einige Lieder gesungen wurden - es war halt gemütlich am Schwitter Weg. Und just als Hausmeister Friedhelm Gödde eintraf, war der Strom wieder da. Mal schauen, was die DPA daraus bastelt. Den entsprechenden Artikel finden Sie dann an dieser Stelle im Wortlaut.

Lassen Sie das Gästebuch nicht verkümmern!

5. November 2006

Sie möchten gerne ein paar Worte verlieren? Zum Rücktritt von Dirk Becker? Zur Jubilarehrung? Zur Chorszene Hönne-Ruhr überhaupt? Bitte nutzen Sie dafür doch das Gästebuch auf unserer Homepage. Wir freuen uns über jeden seriösen Eintrag, denn so wird diese Internetpräsenz noch viel lebendiger. Machen Sie mit!

 

 

Dezember 2006

Rodenbergchor: Lieder nehmen ihren Weg durch den Winter

18. Dezember 2006

Mit ihren Stimmen im Gepäck unternahmen die Mitglieder des Rodenbergchores eine musikalische Reise in die Weihnachtswelt. Am Sonntagabend veranstaltete der Rodenbergchor sein traditionelles Weihnachtskonzert in der Erlöserkirche Bösperde.


  Der Rodenbergchor überzeugte mit Sologesang und Mehrstimmigkeit.

Bekannte deutsche Volksweisen, aber auch Lieder aus der Schweiz, Polen und Sizilien präsentierte der Chor unter dem Motto „Nun singet und seid froh - Weisen zum Advent und zur Weihnacht“. Der Rodenbergchor unter Leitung von Reinhard Broich ließ die Zuhörer Phänomene wie Nachhall und Klangverschmelzung erspüren.

Die Sängerinnen des Rodenbergchores begeisterten ihr Publikum zwei Stunden lang mit ihrem musikalischem Können. Begleitet wurde der Chor dabei von Christian Flicke am Klavier. Günter Stockebrand zeigte mit dem „Pastorale“ eine eigene, dynamische Komposition an der Orgel. Katrin Dickmann spielte die Querflöte, während Sandra Imach den Chor mit Schlagwerk unterstützte.

Monika Weber (2. Vorsitzende) begrüßte die etwa 350 Besucher. Sie erklärte, dass die Auswahl der Lieder den Weg durch den Winter, durch die Zeit der Erwartung und Verkündigung schließlich zur Geburt Christi nähmen. Ganz ohne Notenblätter sangen die rund 20 Chormitglieder ihr Programm.

Mit hellen und klaren, leisen und durchdringenden Stimmen führten sie das Publikum von „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ über „Preist und lobet den Herrn“ zu „Stille Nacht, heilige Nacht“. Sologesang und Mehrstimmigkeit beim „Ave Maria“ und bei „Er weidet seine Herde“ stimmten das Publikum ebenso wie das „O du, die Wonne verkündet in Zion“ auf Weihnachten ein. Gedichte und meditative Texte zwischen den Liedbeiträgen luden zum Nachdenken ein.

Der Erlös des Konzertes kommt karitativen Zwecken zu Gute. In diesem Jahr wird die „AG-Noten“ unterstützt. Diese bietet Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung für Kinder von Hartz-IV-Empfängern. Rainer Jäger und Edgar Törnig helfen den Kindern bei schulischen Problemen an vier Tagen in der Woche an zwei verschiedenen Schulen. Von dem Spendengeld sollen Unterrichtsmaterialien erworben werden.

Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum am Ende des Konzertes für die klangvolle und besinnliche Reise zur Christnacht.

Mendener Frauenchor: Abwechslungsreiches Weihnachtskonzert

11. Dezember 2006

Zum mittlerweile dritten Mal lud der Mendener Frauenchor zum Weihnachtskonzert ein und schenkte damit seinen Gästen einen besinnlichen 2. Adventssonntag. In der Heilig-Geist-Kirche intonierten die Damen vor schon lange ausverkauftem Haus eher unbekannte adventliche und weihnachtliche Chorliteratur. Und nicht nur sie...

In wechselnder Reihenfolge gesellten sich die Trumpet-Kids der Städtischen Musikschule zu den Interpreten. Sie eröffneten gestern Nachmittag das Konzert mit einem Stück des sehr früh verstorbenen britischen Komponisten Henry Purcell – „Trumpet Voluntary“. Die jungen Musiker schafften nicht zuletzt durch den Widerhall der Instrumente ein beeindruckendes Entrée in den Nachmittag.

Literatur von Quirin Rische, Otto Groll und Emanuel Vogt bot der Mendener Frauenchor, bevor die Mendener Autorin Angelika Blum den Gästen adventliche Gedanken vortrug. Zu den befreundeten Chören, die an diesem Konzert mitwirkten, gehörten auch die Gemeinschaft „Men At Voice - Arnsberg“ unter der Leitung von Ullrich Düllberg, der MGV Sangeslust Fröndenberg sowie der Mendener Gemeinschaftschor. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Peter Wilhelm Reuber.

Als Solisten an der Trompete traten Annalena Hösel und Franziska Oelenberg sowie Katrin Höppe an der Orgel in Aktion. Im Anschluss an das Konzert trafen sich die Mitwirkenden zu einer gemeinschaftlichen Weihnachtsfeier im benachbarten Bodelschwinghhaus. (MZ-Konzertartikel von Jutta Rudewig)

Große Vorfreude: Ural-Kosaken zu Gast beim Rodenbergchor

6. Dezember 2006

Mitten in den Vorbereitungen zum traditionellen Weihnachtskonzert am 3. Adventssonntag um 17 Uhr in der Erlöserkirche in Bösperde – Karten sind im Vorverkauf zu haben bei der Buchhandlung Daub an der Unnaer Straße, Erwachsene zahlen fünf Euro, Kinder bis 14 Jahre 2,50 Euro – freut sich der Rodenbergchor schon auf ein besonderes konzertantes Ereignis in 2007:


  Das Weihnachtskonzert vor Augen, das Konzert mit den Ural-Kosaken
                    aber schon im Hinterkopf: der Rodenbergchor.

Der Chor wird im kommenden Jahr ein gemeinsames Konzert mit den Ural-Kosaken am 11. Mai 2007 um 20 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche in Menden singen. Wer noch ein originelles Weihnachtsgeschenk sucht, kann schon jetzt in der Buchhandlung Daub Karten für dieses besondere Konzert zum Preis von 16 Euro käuflich erwerben.

Der Ural-Kosaken-Chor wurde bereits 1924 durch Andrej Scholuch gegründet, löste sich jedoch nach Kriegsausbruch wieder auf. Mit Hilfe von Wanja Scholuch, dem Sohn des Gründers, ist es im Jahre 2000 gelungen, den Chor unter der Leitung von Alexander Kovlegin wieder aufzustellen.

Ziel dieser Singgemeinschaft ist, das Kulturgut der orthodoxen Kirche sowie die Volksweisen aus dem alten Russland und der Ukraine einem interessierten Publikum traditionsgerecht zu vermitteln. Bei dem gemeinsamen Konzert wird der Rodenbergchor für den musikalischen Rahmen sorgen. Als Abschluss dieses außergewöhnlichen Konzertes werden einige gemeinsame Stücke gesungen.

Der Rodenbergchor unter der Leitung von Reinhard Broich freut sich bereits sehr, den zwölf Mann starken Ural-Kosaken-Chor für ein gemeinsames Konzert gewonnen zu haben und ist schon sehr gespannt, wie beim Publikum das Programm mit zwei Chören völlig unterschiedlicher Gesangskultur im kommenden Mai ankommen wird.

Mendener Frauenchor: Weihnachtskonzert restlos ausverkauft

6. Dezember 2006

Das Weihnachtskonzert des Mendener Frauenchores in der Heilig-Geist-Kirche am kommenden Sonntag, 10. Dezember, 17 Uhr, ist restlos ausverkauft. An der Abendkasse können nur noch die bestellten Karten in Empfang genommen werden. Ansonsten wird es keine Abendkasse mehr geben. Darauf weist der Frauenchor hin.

VokalArt Menden und ad libitum menden laden zur Neujahrs-Andacht

6. Dezember 2006

Die Premiere am 6. Januar diesen Jahres mit Meisterchor amante della musica menden und dem Ensemble VokalArt Menden war ein großer Erfolg: Die Kirche Maria Königin des Friedens Oberrödinghausen war beim Neujahrs-Chorkonzert "Schütze uns, o Herr" bis auf den letzten Platz gefüllt, dutzende Besucher mussten sogar stehen.

Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die Macher der Chöre sehr gerne dazu entschieden haben, in Oberrödinghausen die kirchenmusikalischen Andachten zum Jahresbeginn zu einer Tradition werden zu lassen. Immer am ersten Freitag des Jahres beginnen künftig um 19 Uhr diese Konzerte.

Am 5. Januar 2007 treten VokalArt Menden – inzwischen selbst Meisterchor – und der gemischte Leistungs-chor ad libitum menden gemeinsam auf. Beide Singgemeinschaften (zwölf bzw. zehn Aktive stark) stehen unter der Leitung von Musikdirektor FDB Klaus Levermann. Diesmal nicht dabei ist amante della musica, weil sich der Chor mit seinem neuen Dirigenten Michael Oel intensiv auf die Teilnahme am Sing & Swing-Festival am 24. März in Hamm vorbereitet. Probenzeit für weihnachtliche oder sakrale Literatur blieb da einfach nicht.

Die haben sich in den letzten Wochen umso mehr VokalArt und ad libitum genommen. Herausgekommen ist ein Programm, das rund 90 Minuten anspruchsvolle wie facettenreiche Chormusik verspricht. Weihnachtliche Stücke (zum Beispiel Transeamus, Süßer die Glocken nie klingen, Away in a manger) finden ebenso Berücksichtigung wie Abendlieder oder lateinische Gesänge.

Abgerundet wird der Abend mit dem Titel "Bleibe bei uns, o Herr" durch Orgelzwischenspiele von Josef Koch. Ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben, allerdings werden die Gäste nach dem Programm um Spenden gebeten.

Gelungene Konzerte in Lendringsen und Halingen

4. Dezember 2006

Samstag die Veranstaltung "cHöre im Takt" im Matthias-Claudius-Haus, Sonntag dann das Adventskonzert in der Halinger Gaststätte Hoenhorst - und beide Mal kam die Geselligkeit der Aktiven und der Besucher angesichts der festlich gedeckten Kaffeetafeln nicht zu kurz: Das vergangene Wochenende hielt im Sängerkreis Hönne-Ruhr gleich zwei musikalische Events parat, bei denen sich der Besuch lohnte.

Das empfand natürlich auch der frischgebackene 1. Vorsitzende des Sängerkreises, Tobias Holz, so. Er nahm die Einladung des Gemischten Chores Liedertafel Halingen als erste offizielle Amtshandlung nach seiner Wahl an. Hier Eindrücke von beiden Konzerten, die von Lea Rendenbach und Magdalena Heitmann (Mitarbeiterinnen der Mendener Zeitung) festgehalten wurden:


                   Das Konzert "cHöre im Takt" in Lendringsen.


                        Die Liedertafel Halingen in Aktion.


       Der Saal bei Hoenhorst in Halingen war bestens gefüllt.

6-Zylinder suchen noch Tenöre für den 16. Dezember in Soest

1. Dezember 2006

Wer hat Lust, am Samstag, 16. Dezember 2006, in der Stadthalle Soest aktiv dabei zu sein, wenn die a-capella-Formation "6-Zylinder" im Rahmen der Tour "101 Tenöre" auftritt? Noch werden einige Aktive für diesen Abend gesucht. Ansprechpartnerin für alle Interessierten im Medienbüro in Münster ist Elena Königsfeld, die man telefonisch unter der 0251-67498180 erreichen kann.

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Chorverband Hönne-Ruhr