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Marketingkonzept

SBNRW-Präsentation in Menden (Westfalenpost)

"Es gibt mehr Sängerbund-Chöre als McDonalds-Filialen in NRW - aber wir sind lange nicht so bekannt." Mit diesen Worten brachte der Mendener Medienberater Gerhardt Schmidt das Problem des Sängerbundes NRW auf den Punkt. Bei seiner gestrigen Tagung auf der Wilhelmshöhe plante der größte Kulturverband in NRW seine Zukunft.

"Wir müssen den Chorgesang zu einer Marke machen", erklärte Sängerbund-Vizepräsident Udo Gerks. Mit Vertretern der 59 Sängerkreise aus ganz NRW diskutierte Gerhardt Schmidt deshalb gestern über sein Marketingkonzept, über landesweite Aktionen, die das Singen und den Sängerbund wieder populärer machen sollen.

Noch Beratungsbedarf "Wir haben einige Ideen, über die noch beraten werden muss", sagte Gerhardt Schmidt. Seine Vorschläge sind teilweise revolutionär. So will Schmidt zum Beispiel einen Negativpreis für besonders schlechte Leistungen an prominente Chormitglieder verleihen: "So ähnlich wie das Unwort des Jahres würde uns dieser Preis in die Öffentlichkeit bringen." Einen Namen für die neue Auszeichnung hatte sich Schmidt auch gleich ausgedacht: "Un-Chor-eckt".

Ein weiteres großes Projekt aus dem Marketingkonzept des Mendener Medienberaters läuft bereits: der Liedergarten NRW. Hier werden Kinder im Alter von 18 Monaten bis vier Jahren spielerisch an das Singen herangeführt. "Bis zum Ende des Jahres soll es 100 Liedergärten geben", so Schmidts Vorstellung.

Mit dem "Ersten deutschen Männerchor-Festival", das Anfang Oktober in Essen stattfindet, wagen die Sänger einen weiteren Schritt in die Öffentlichkeit. "Das ist aber noch nicht genug", forderte Gerhardt Schmidt seine Verbandskollegen auf. Er will einen deutschlandweiten "Tag des Chores" ins Leben rufen und hat sogar schon ein Datum dafür gefunden. "Am 21. Mai, dem UNO-Tag der kulturellen Entwicklung, sollten wir in allen Städten ein öffentliches Singen veranstalten", so sein Vorschlag.

Neben einem "Großen Preis der Chormusik", der im Herbst 2006 vom Sängerbund verliehen werden soll, plant Schmidt öffentliche Chorproben auf Rathausplätzen und in Innenstädten. Bei so vielen neuen Ideen sollte gestern aber eins nicht verloren gehen: "Das Wichtigste bleibt nach wie vor das Singen", betonte Vorsitzender Hermann Otto. Mit dem Ensemble "VokalArt" zeigten sich die Mendener Sänger schon gestern preiswürdig.

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